Huawei Watch GT Runner

Die ultimative Läufer-Uhr

(Quelle: Huawei)

Die ultimative Läufer-Uhr

(Quelle: Huawei)
17. Februar 2022 - Mit der Huawei Watch GT Runner hat Huawei einen persönlichen Lauftrainer fürs Handgelenk lanciert, der durch die Fülle an aufgezeichneten Daten und seine Akkulaufzeit zu beeindrucken weiss.
Artikel erschienen in IT Magazine 2022/03
Huawei hat sich eine suboptimale Zeit ausgesucht, um seine 329 Franken teure Huawei Watch GT Runner in der Schweiz zu lancieren. Draussen ist es Ende Januar auf 900 Meter über Meer nämlich schön, aber minus 3 Grad kalt und schneebedeckt – entsprechend hält sich die Lust, joggen zu gehen, in Grenzen. Handkehrum: Wer sich dieses Modell aus Huaweis Uhrenpalette kauft, der dürfte auch bei weit garstigeren Bedingungen noch laufen gehen, denn die Watch GT Runner, die auf der Huawei Watch GT 3 basiert, ist voll und ganz auf Läufer ausgerichtet. Wir haben die Uhr im Zusammenspiel mit einem iPhone – unserem Alltagshandy – rund zwei Wochen lang getestet.

Ohne Huawei ID geht nichts

Das Standard-Watch-Face zeigt mit seiner Datenfülle die Stossrichtung der Uhr: Es geht um Sport, und es geht um eine Unmenge von Daten, die aufgezeichnet werden. (Quelle: Huawei)
in einer edlen Kartonbox geliefert, in der sich neben der Uhr auch ein Kunststoff-Sportarmband in zwei Längen findet, dessen Austausch einfach und selbsterklärend ist. Die Uhr ist trotz ihrer Grösse von 46 Millimeter (was für schmale Handgelenke recht gross ist) ein wahres Leichtgewicht, zusammen mit dem Armband messen wir ein Gewicht von 53 Gramm, was knapp 10 Gramm weniger sind als unsere Apple Watch SE Nike Series, die wir üblicherweise zur Aufzeichnung unserer sportlichen Aktivitäten nutzen. Durch das geringe Gewicht wirkt die Huwaei-Uhr beim ersten Anfassen beinahe etwas billig – ein Eindruck, der aber täuscht. Der Hersteller verbaut ein Gehäuse aus Polymerfasern, eine Keramik­oberfläche und eine Krone aus einer Titanlegierung. Auch nach zwei Wochen Dauertragen finden wir noch keinen Kratzer an der Uhr.

Zur Inbetriebnahme: Nach dem Einschalten passiert erstmal gar nichts, denn die Uhr möchte zuerst mit der App Huawei Health gekoppelt werden. Damit dieses Koppeln gelingt, verlangt Huawei Health eine Huawei ID – warum auch nicht, schliesslich haben wir ja noch nicht genügend Benutzerkonten. Die Huawei ID verlangt unter anderem auch Zugriff aufs Internet, unsere Nachrichten und Kontakte, den Speicher und die Kamera – reichlich viel, nur um eine Uhr in Betrieb zu nehmen. Naja!

Ist die ID einmal erstellt, kann man die Health App auf iOS noch mit Apple Health verbinden, um die Uhr dann via Bluetooth zu koppeln, was problemlos funktioniert. Danach verlangt die Uhr nach einer Software-Aktualisierung, die aus nicht nachvollziehbaren Gründen beim ersten Versuch aber fehlschlägt, kurz darauf aber automatisch und erfolgreich nachgeholt wird.

Begrüsst wird man nach dem Einrichtungsprozedere von einem recht technisch wirkenden Watch-Face mit massenhaft Informationen drauf. Nebst der Zeit werden unter anderem das Wetter, der Zeitpunkt von Sonnenauf- und Sonnenuntergang, der Luftdruck, die Höhe über Meer plus ein paar Werte angezeigt, die einem auf den ersten Blick nichts sagen. Dazu gehört unter anderem ein RT-Wert in Stunden. Dabei handelt es sich um die Regenerationszeit, die einem die Uhr nach dem letzten Training empfehlt. Ein anderer Wert trägt das Kürzel WLT – gemeint ist damit die Trainingsbelastung. Ebenfalls angezeigt wird der RAI-Wert, der für Running Ability Index steht und die Ausdauer und Lauftechnik misst.
 
Seite 1 von 3

Neuen Kommentar erfassen

Anti-Spam-Frage Was für Schuhe trug der gestiefelte Kater?
Antwort
Name
E-Mail
SPONSOREN & PARTNER