Test Center – Huawei Ideahub

Kollaborationssystem mit vielen Talenten

Kollaborationssystem mit vielen Talenten

Der Ideahub von Huawei lässt sich wahlweise an der Wand oder aber auf einem optional erhätllichen Rollgestell montieren. Auf der Rückseite findet sich der Einschub für das OPS-Rechen­modul. (Quelle: Huawei)
(Quelle: Huawei)
4. September 2021 - Mit der neuen Ideahub-Produktserie will Huawei Unternehmen und Organisationen ansprechen, die auf der Suche nach einer All-in-One-Kollaborationslösung sind. Wir haben das Pro-Modell getestet, das einige Asse im Ärmel hat.
Artikel erschienen in IT Magazine 2021/09
Der chinesische Elektronikriese Huawei wagt sich in neue Gefilde vor und präsentiert mit dem Ideahub ein Produkt, das digitales Whiteboard sowie Kollaborations- und Videokonferenz-Lösung in einem ist. Das System besteht im Wesentlichen aus einem Multitouch-Display, das in Grössen von 65 oder 86 Zoll erhältlich ist. Im Innern des schlichten und eleganten Metallgehäuses findet sich jedoch weit mehr als nur ein LED-Touch-Bildschirm mit 4K-Auflösung (3840 x 2160 Pixel), denn der Ideahub ist mit Android-Betriebssystem und je nach Ausführung auch mit einer Kamera und Mikrofonen ausgestattet. Hinzu kommt die Möglichkeit, das System mit einer Compute-Einheit zu erweitern, auf der sich alle Windows-Versionen installieren lassen. Wir haben die 65 Zoll grosse Version des Ideahub Pro mit integrierter OPS-Recheneinheit und vorinstalliertem Windows 10 Enterprise einem Praxistest unterzogen.

Aufbau und Inbetriebnahme

Der Ideahub wird in zwei grossen Kartonschachteln geliefert. Die eine enthält das System selbst, die andere das optional lieferbare Rollgestell. Die Verpackung wirkt zunächst angsteinflössend, doch es stellt sich heraus, dass Huawei hier alles richtig gemacht hat, die Montage ist denkbar einfach. Das Gestell besteht lediglich aus zwei Stützen, an deren unteren Enden die Rollen montiert sind, sowie aus zwei Streben aus Metall, die horizontal angebracht werden. Verbunden werden die einzelnen Elemente mit 16 Inbus-Schrauben, wobei ein entsprechender Schlüssel zur Montage mitgeliefert wird. Das Display ist so verpackt, dass es sich einfach aus der Kartonschachtel herausheben lässt, allerdings benötigt man aufgrund der Grösse und des Gewichts des Gerätes dafür mindestens zwei Personen. Auf der Rückseite des Ideahub befinden sich vier metallene Halterungen, mit denen das Display einfach in den Querstreben des Rollgestells eingehängt werden kann. Fertig. Das Befestigungssystem des Touchscreens ist übrigens mit dem VESA-Standard kompatibel, sodass man diesen auch mit einer entsprechend zertifizierten Halterung beispielsweise an einer Wand montieren kann.

Es bleibt nur noch, das Stromkabel am Netzteil anzuschliessen, das sich unten rechts und seitlich hinter dem Screen befindet. Dies wirft die Frage auf, ob es aus ästhetischen Gründen nicht besser gewesen wäre, den Anschluss an der Unterseite des Displays zu platzieren, um das Stromkabel nach unten wegzuführen, so ist er aber sicher bequemer zu erreichen.
 
Seite 1 von 4

Neuen Kommentar erfassen

Anti-Spam-Frage Vor wem mussten die sieben Geisslein aufpassen?
Antwort
Name
E-Mail
SPONSOREN & PARTNER