Samsung Galaxy Z Fold 3 Test: Doppelt gemoppelt

(Quelle: Samsung)

Samsung Galaxy Z Fold 3 Test: Doppelt gemoppelt

(Quelle: Samsung)
27. August 2021 - Samsung wagt mit dem Galaxy Z Fold 3 den dritten Versuch eines faltbaren Flaggschiff-Smartphones. Das Gerät ist ab heute, 27. September, im Handel erhältlich. Wir haben es bereits getestet.
Die bisherigen Anläufe von Samsung mit einem faltbaren Smartphone liefen eher harzig. Bei Version eins gab es Probleme mit dem Screen, das Fold war damit bestenfalls eine Tech-Demo. Und auch die zweite Version war nach wie vor fragil und mit 2000 Franken zudem weiterhin für die meisten Nutzer wohl doch noch etwas zu teuer.

Nun erscheint am 27. September 2021 die dritte Version des Falt-Flaggschiffs und Samsung hat erneut nachgebessert und den Preis angepasst. Mit 256 GB internem Speicher kostet das Z Fold 3 nun noch 1800 Franken, wir kommen einem kompetitiven Preis also immer näher.
Den S Pen gibt's für die Falt-Handys in einer Spezialedition, die den heiklen Screen weniger belastet (nicht im Lieferumfang, 45 Franken). (Quelle: Samsung)
(Quelle: Samsung)
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Ein Tablet im Phone-Kleid

Neben dem Gerät enthält die Verpackung des Fold 3 nur ein Ladekabel, das Netzteil gibt’s für knapp 20 Franken separat, genauso wie den Samsung S Pen Fold Edition (45 Franken). Die Verwendung des S Pen ist neu in der Fold-Serie, gebraucht werden darf aber nur die Fold Edition des Stifts, die den nach wie vor heiklen Screen schont.

Der erste Eindruck macht einen stabileren, wenn auch nicht allzu stark von den Vorgängern abweichenden Eindruck. Im geschlossenen Zustand ist das Fold 3 – wenn auch leicht schlanker als seine Vorgänger – vor allem eines: klobig. Es ist mit stolzen 271 Gramm zum einen deutlich schwerer als andere Flaggschiff-Smartphones und zum anderen ist es zugeklappt mit 16 Millimetern Dicke recht wuchtig. Dazu kommt, dass der äussere Screen, der 6,2 Zoll misst, ein längliches Seitenverhältnis von 24,5 zu 9 (2268 x 832 Pixel) aufweist, was für eine einhändige Bedienung unpraktisch ist.

Das alles vergisst man aber schlagartig, wenn man das Gerät öffnet und auf einmal ein Tablet mit 7,6 Zoll Diagonale (Seitenverhältnis 22,5:18, 2208 x 1768 Pixel) in der Hand hält. Der spürbare Graben zwischen den Bildschirmhälften macht sich zwar bemerkbar, störte im Test aber so gut wie nie.
In der Multi-Window-Ansicht können die App-Fenster individuell platziert werden. (Quelle: SITM)
Verschiedene Layouts sind dabei möglich, diese lassen sich auch speichern. (Quelle: SITM)
Mit dem kleinen Kontextmenu zwischen den Fenstern können diese getauscht oder gespeichert werden. (Quelle: SITM)
Gespeicherte Layouts sind im Anschluss im Dok auf der rechten Seite wieder aufrufbar. (Quelle: SITM)
Wenn die Tastatur aufgeht, wird es aber richtig eng auf dem Screen. (Quelle: SITM)

 
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Kommentare

Freitag, 27. August 2021 Peter Schönthal
Erfahrungen damit und Vergleich der Konzepte mit dem Surface Duo siehe hier: https:/ / www.drwindows.de/ news/ krieg-der-konzepte-surface-duo-vs-samsung-galaxy-z-fold-3-im-praxisvergleich

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