HPE setzt im Storage-Business aufs Betriebsmodell Cloud

HPE setzt im Storage-Business aufs Betriebsmodell Cloud

(Quelle: HPE)
5. Mai 2021 - Mit einer neuen Datenplattform und Cloud-nativen Speichersystemen will Hewlett Packard Enterprise im Rahmen von HPE Greenlake einheitliches Datenmanagement vom Netzwerk-Perimeter bis zur Cloud ermöglichen.
Hewlett Packard Enterprise hat neue Plattformen und Systeme angekündigt, mit denen der Geschäftsbereich Storage künftig auf ein Cloud-Betriebsmodell ausgerichtet werden soll. Damit nimmt HPE einen weiteren Schritt in seiner As-a-Service-Strategie. Das neue Storage-Portfolio wird über HPE Greenlake verfügbar sein und hat als Bestandteil eine Data-Services-Plattform für Unified Dataops – dies bedeutet, dass Betrieb und Management von Daten an jedem Ort aus der Cloud möglich werden. Unified Data Ops soll datenzentrierte Regelwerke, Cloud-native Steuerung und KI verbinden, um Datensilos und Komplexität zu eliminieren, Agilität vom Edge bis zur Cloud zu fördern, Geschäftsrisiken zu minimieren und datengesteuerte Innovationen zu beschleunigen, wie es in der Mitteilung heisst.

Das neue Angebot umfasst unter anderem die Data Services Cloud Console für das einheitliche Datenmanagement im Cloud-Betriebsmodell, die auf der gleichen Technologie basiert wie Aruba Central. Entwickler erhalten damit den Zugriff auf Infrastruktur und Daten als Code. Dazu kommt eine Reihe von Software-Abonnementsdiensten für die Vereinfachung und Automatisierung verteilter Infrastruktur namens Cloud Data Services. Dazu zählt etwa der neue Data Ops Manager, der auf KI-Basis das automatisierte Intent-based Provisioning unterstützt: Annand weniger Angaben wie Workload-Typ und benötigtes Speichervolumen wählt der Data Ops Manager automatisch den bestgeeigneten Speicher und Speicherort aus.
HPE Alletra 9000 (Quelle: HPE)
Unfied Dataops gemäss HPE (Quelle: HPE)
Die Architektur der HPE Data Services Console (Quelle: HPE)

Das dritte Hauptelement nennt sich HPE Alletra und besteht aus einer neuen Serie von Cloud-nativen Speichersystemen, darunter die All-NVMe-basierte Linie Alletra 9000 für geschäftskritische Anwendungen mit extremen Anforderungen an Latenz und Verfügbarkeit – inklusive hundertprozentiger Verfügbarkeitsgarantie und einer Leistung von über zwei Millionen IOPS. Allertra 9000 unterstützt laut HPE in in vier Höheneinheiten bis zu 96 SAP-Hana-Nodes.

Alletra 6000 ist als Midrange-System für missionskritische Datenbanken und mittelgrosse virtualisierte oder containerisierte Umgebungen ausgelegt und garantiert 99,9999 Prozent Verfügbarkeit. Die Data Service Cloud Console, die Cloud Data Services und die Alletra-Palette stehen ab Mai 2021 weltweit für Direktkunden und über HPE-Vertriebspartner zur Verfügung. (ubi)

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