Vertragsänderungen für Microsoft Accounts

Vertragsänderungen für Microsoft Accounts

(Quelle: Microsoft)
7. April 2021 - Mit der ab 15. Juni gültigen neuen Version des Microsoft-Servicevertrags ändern sich für Nutzer mit Microsoft-Konten die Schliessungsfristen und gewisse Bedingungen beim geschäftlichen Einsatz des eigentlich für Privatanwender vorgesehenen Kontos.
Microsoft hat in der neuesten Revision seines Servicevertrags, die ab 15. Juni 2021 gilt, neben der generell üblichen Menge an kosmetischen Verbesserungen zwei Änderungen eingebaut, die den Umgang mit Microsoft-Konten betreffen. Wenn man ein Konto schliessen möchte, bietet der Hersteller neu drei Optionen an: Entweder wird das Konto sofort geschlossen, oder wahlweise nach einer Frist von 30 oder 60 Tagen – so könne man sich noch umentscheiden, teilt Microsoft in der Zusammenfassung der Änderungen mit.

Bei der zweiten signifikanten Neuerung geht es um die Nutzung von Microsoft-Konten durch Geschäftskunden. Microsoft Accounts sind nämlich prinzipiell für Privatanwender gedacht – nur wurde dies bisher nicht wirklich kontrolliert. Mit der neuen Vertragsrevision sichert sich Microsoft gegen allfällige Schadenersatzforderungen ab, die aufgrund des auch für Klein- und Kleinstunternehmen sowie Non-Profit-Organisationen geltenden europäischen Kodex für die elektronische Kommunikation (EECC-Richtlinie) ab: Der Nutzer verzichtet, wenn er ein Microsoft-Konto nicht wie vorgesehen einsetzt, gemäss dem neuen Vertrag auf Berechtigungen, die ihm die EECC-Richtlinie ansonsten gewähren würde. (ubi)

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