Wie Tesla die Schweiz überwacht

(Quelle: Tesla)

Wie Tesla die Schweiz überwacht

(Quelle: Tesla)
4. Januar 2021 - Teslas sollen in Zukunft autonom fahren können, doch dafür filmen die Autos ihre Umgebung konstant und verarbeiten die Daten. Dabei handelt es sich aber um einen Verstoss gegen den Schweizer Datenschutz.
Rund 12’000 Teslas wurden in den letzten drei Jahren in der Schweiz zugelassen. Alle davon besitzen acht Aussenkameras mit welchen die Umgebung gefilmt werden kann. Die daraus gewonnenen Daten werden im Bordcomputer ausgewertet, damit die Autos des von Elon Musk gegründeten Unternehmen in Zukunft allein fahren können.

Doch damit verstösst Tesla gegen den Schweizer Datenschutz, wie der "Tages-Anzeiger" schreibt. In der Schweiz ist der Einsatz von Dashcams laut Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (Edöb) verboten. Nur in Ausnahmefällen sind Kameras erlaubt, etwa bei der Aufklärung schwerer Verkehrsunfälle.

Doch Tesla-Autos filmen nicht nur – sie speichern die Daten und können diese in die Firmenzentrale in den USA übertragen. Darauf weise das Unternehmen in den Nutzungsbedingungen hin, schreibt der "Tages-Anzeiger", doch aus Sicht der Schweizer Datenschützer sei dieses Vorgehen sehr heikel. US-Behörden könnten sich so etwa Zugriff auf die Daten verschaffen. (swe)

Kommentare

Donnerstag, 7. Januar 2021 Tom Yo
Diese Jammerei wieder. Das hilft uns, dass das autonome Auto mal kommt. Das wäre ein bedeutender Zugewinn an Lebensqualität. Aber Europa und die Schweiz behindert sich mal wieder mit dem Datenschutz.

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