Drei Millionen Nutzer für Twint

Drei Millionen Nutzer für Twint

(Quelle: GKB)
19. Oktober 2020 - Twint hat seine Nutzerzahl innerhalb eines Jahres um 80 Prozent auf 3 Millionen erhöht. Bei diesem Tempo will der Dienst schon bald die Zahlung per Kreditkarte überholen.
Der Bezahldienst Twint verkündet eine neue Wachstumsmarke: Bereits drei Millionen Nutzer in der Schweiz tätigen Überweisungen mit Twint, dies ist ein Wachstum von 80 Prozent gegenüber Vorjahr. Als Treiber für die noch immer wachsende Beliebtheit von Twint sehen die Betreiber unter anderem die Coronapandemie, welche "die erhöhte Nachfrage nach hygienischen Zahlungsmethoden seit dem Corona-Ausbruch noch beflügelt" hat. Die Schlussfolgerung: Twint befinde sich auf dem besten Weg zur beliebtesten Zahlmethode in der Schweiz. Umfragen ergeben denn auch, dass viele Schweizer Nutzer Twint als erstes Zahlungsmittel nennen und die Plattform in Zukunft noch öfter nutzen wollen. Dies war bei 43 Prozent der Bevölkerung der Fall, bei den Studierenden gar 61 Prozent. CEO Markus Kilb rechnet damit, dass Twint damit bald zum Niveau der Kreditkartenzahlung aufschliessen wird. Genutzt wird Twint oft zur Überweisung von Beträgen zwischen Privatpersonen (Person-to-Person), der Löwenanteil entfällt aber auf das Bezahlen im Handel (Person-to-Merchant) mit rund 60 Prozent der Twint-Transaktionen. Bis zum Jahresende 2020 werden damit mehr als 100 Millionen Überweisungen im in diesem Jahr abgewickelt worden sein.

Neu bei Twint (unter dem Menupunkt Twint+) ist ausserdem die Funktion, Gutscheine, beispielsweise von H&M, Zalando oder Nintendo, zu verschicken und für Hilfsorganisationen zu spenden. Auch sind neue Anwendungen in der Gastronomie in der Pipeline. (win)

Kommentare

Dienstag, 20. Oktober 2020 Fritz Müller
Glaube keiner Statistik welche Du nicht selbst gefälscht hat, heisst es. Ich glaube nicht an diese 3 Mio Zahl, v.a. weil ich niemenden kenne, der Twint im vergangenn Jahr installiert hat. Es muss uns klar sein, dass auch TWINT daran interessiert sein dürfte etwas zu verdienen daran. Aber ich habe auch schon von verschiedener Seite vernommen, dass die Gebühren höher sind als nötig. Gefährlich wird es, wenn sie dann auch noch die Daten der Transaktionen auswerten können und damit Handel betreiben. Halten wir also die Augen offen!!!

Montag, 19. Oktober 2020 Franz Müller
Die neuen QR Rechnungen können nicht per se alle mit Twint bezahlt werden, nein nur diejenigen die vom Rechnungssteller speziell dafür freigegeben wurden... Dabei geht es wohl darum, dass Twint bei diesen Rechnungen vom Rechnungssteller (überhöhte) Gebühren kassiert... Im Sinne der Konsumenten ist dies nicht. Schränkt es doch die Anzahl QR Rechnungen, die mit Twint bezahlt werden können, auf ein Minimum ein...

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