Oppo Watch

Exzellente Wear-OS-Uhr in bekanntem Design

Exzellente Wear-OS-Uhr in bekanntem Design

3. Oktober 2020 -
Artikel erschienen in IT Magazine 2020/10
Keine Apple Watch, dafür eine gute Android-Alternative: Die Oppo Watch bietet alles, was das Smartwatch-Herz begehrt. (Quelle: Oppo)
Abgesehen von Modemarken blüht die Smartwatch-Landschaft, die von Wear OS angetrieben wird, nicht gerade auf. Mit seiner ersten Smartwatch drängt nun aber der chinesische Smartphone-Riese Oppo in den Markt. Oppos erste Wear-OS-Uhr ist zwar offensichtlich von einer bestimmten anderen Smartwatch inspiriert, doch mit 249 (41mm) respektive 299 Franken (46mm) wesentlich günstiger. «Swiss IT Magazine» hat getestet, ob die Smartwatch ein High-End-Erlebnis bietet – oder ob sie auf die lange Liste der glanzlosen Apple-Watch-Alternativen verwiesen werden sollte.

Solide Qualität

Wie bereits erwähnt versucht die Oppo Watch seine ­Design-Inspiration nicht zu verstecken. Aus der Ferne könnte die Uhr als ein Faksimile der Apple Watch erscheinen. Was Copy-Cat-Designs ­betrifft, hat Oppo hier aber gute ­Arbeit geleistet. Das gewölbte AMOLED-Display fügt sich nahtlos in den Aluminiumrahmen der Uhr ein. Dieser beherbergt zwei Tasten an der rechten Seite, von denen eine programmierbar ist. Die programmierbare Taste ist mit einem smaragdgrünen Akzent versehen, der für ein gewisses visuelles Flair sorgt. Die Taste öffnet durch langes Drücken zudem das Power-Menü.

Auf der linken Seite der Uhr befindet sich derweil ein Lautsprecher zum Telefonieren und zur Interaktion mit dem Google Assistant. Die Konstruktion der Rückseite besteht grösstenteils aus Kunststoff, wobei das zentrale Sensormodul beim 46-Millimeter-Modell aus Keramik und bei der 41-Millimeter-Ausführung aus Kunststoff besteht.

Was die Bauqualität anbelangt, so gibt es einzig bei der Wahl der proprietären Bänder etwas auszusetzen. Oppo spricht beim Material von Fluorkautschuk, doch dieses fühlt sich wie ein ganz normales Silikonband an. Die Uhr ist dennoch bequem zu tragen, was wohl insbesondere der kompakten Bauform und dem geringen Gewicht zu verdanken ist, wobei die 46mm-Variante etwas schwerer und klobiger ist. Schade ist allerdings: Man findet (fast) keine Erst- oder Drittanbieter-Armbänder, um diese bei Bedarf auszutauschen.
 
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