Getestet: Google Pixel Buds 2

Getestet: Google Pixel Buds 2

(Quelle: Google)
13. August 2020 - Mit den Pixel Buds 2 wagt Google einen zweiten Anlauf in Sachen Bluetooth-Ohrhörer. Das Problem ist allerdings: Sie sind in der Schweiz nicht offiziell verfügbar. "Swiss IT Magazine" hat sie trotzdem getestet und eine Lösung für die Beschaffung gefunden.
Artikel erschienen in IT Magazine 2020/09
Die neuen Google Pixel Buds 2 (2020) sind in den USA am 27. April 2020 auf den Markt gekommen und werden seither in zehn weiteren Ländern verkauft. Leider wurde für die Schweiz jedoch noch kein Veröffentlichungsdatum bekannt gegeben. Über den Service des US-Unternehmens Big Apple Buddy haben die kabellosen Kopfhörer aber trotzdem bereits den Weg in unser Büro und damit auch in unsere Ohren gefunden. Vorneweg lässt sich sagen: Google hat den rundum erneuerten Pixel Buds einige Funktionen verpasst, die sie leicht zu einem Top-Anwärter im hart umkämpften Markt der besten drahtlosen Ohrhörer machen könnten.

Eines dieser Features ist Googles Sprachassistent, der allein durch das Aussprechen der magischen Worte von Google aktiviert werden kann. So kann man während dem Herumlaufen Google etwa nach dem Wetter fragen, Nachrichten abhören oder versenden oder Ideen festhalten, ohne dass die Ohrhörer angetippt oder das Handy aus der Tasche genommen werden muss.

Doch wie kommt man in der Schweiz einfach an Googles Kopfhörer? Das in New York ansässige Unternehmen Big Apple Buddy erlaubt Kunden den Kauf von Produkten, an die sie sonst nicht gelangen würden. Dazu fasst die Website Produktkataloge von US-Geschäften zusammen und bietet so Zugang zu Artikeln, die in einem Land nicht erhältlich sind. Big Apple Buddy kümmert sich dabei von Anfang bis Ende um alles. Dazu gehören die Beschaffung des Artikels, die Überprüfung und Neuverpackung der Waren bei der Ankunft in ihrem Werk, die Vorbereitung aller erforderlichen Zollunterlagen und der Versand des Pakets bis zur Haustür des Kunden. All dies wird für eine Servicegebühr von 30 US-Dollar zur Verfügung gestellt. "Swiss IT Magazine" hat den Service getestet. Alles in allem kosten die Kophörer so um die 190 Franken. Das Resultat: Zwei Tage nach der Bestellung lag das Paket aus New York bereits im Briefkasten!
(Quelle: Google)
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Design & Bedienung

Der Service ist also durchaus zu empfehlen, aber wie sieht es mit den Buds aus? Diese wollen ersteinmal ausgepackt werden. Und zwar nicht nur aus der Verpackung. Denn wie man es sich heute von kabellosen Kopfhörern gewohnt ist, kommen auch die Pixel Buds mit einem Case. Dieses ist in mattem Weiss gehalten und etwa gleich gross wie das Pendant von Apple. Es verfügt über einen USB-C-Anschluss, wirkt hochwertig (der Deckel gibt beim Öffnen und Schliessen ein wohlklingendes Klicken von sich) und kann per Qi-Wireless-Charging aufgeladen werden. Ausserdem hat es zwei kleine Leuchten, eine an der Vorderseite hinter dem Kunststoff und eine im Innern zwischen den Ohrstöpseln. Diese zeigen den Ladezustand des Cases respektive der Ohrhörer an.
Die Buds selber sind nicht allzu gross, auch wenn es auf Bildern so aussehen kann, besitzen aber eine etwas spezielle Form. So handelt es sich, im Gegensatz zu vielen anderen Wireless-Ohrhörern, um In-ear-Buds – sie werden also in den Ohrkanal gesetzt. Google liefert dazu drei verschieden grosse Silikon-Plugs mit, sodass für jedes Ohr eine passende Grösse dabei sein dürfte. Ausserdem hat Google den Buds einen weichen Plastikbügel verpasst, der dafür sorgt, dass die Stöpsel fest im Ohr sitzen.

Die Oberfläche, die mit einem Google G geprägt ist, ist berührungsempfindlich, und erlaubt so verschiedene Gesten zur Wiedergabesteuerung. Über einfaches Tippen (bis hin zu dreimal schnell hintereinander drücken) auf die Oberfläche lässt sich so etwa der nächste Titel in einer Playlist abspielen oder die Wiedergabe pausieren. Durch vorwärts oder rückwärts Streichen verringert oder erhöht man die Lautstärke. Die Pixel Buds erkennen zudem, wenn sie aus dem Ohr herausgenommen werden, wodurch automatisch die Wiedergabe pausiert wird. Das alles funktioniert reibungslos, womit Google der Konkurrenz einen grossen Schritt voraus ist. Denn vergleicht man die Steuerungsoptionen mit denen anderer Produkte, kann keines wirklich mithalten. Natürlich kann es dann und wann sein, dass ein Tippen nicht erkannt wird, doch alles in allem ist die Gestennavigation intuitiv und funktioniert genau wie sie soll. Schade ist allerdings, dass sich die Steuerung nicht individuell anpassen lässt.
(Quelle: Google)
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