Bewerber profitieren vom Fachkräftemangel
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Bewerber profitieren vom Fachkräftemangel

Der Fachkräftemangel in der Schweizer IT-Branche macht vielen Unternehmen zu schaffen. Gleichzeitig können Bewerber von der angespannten Lage im Arbeitsmarkt profitieren.
27. Februar 2020

     

Der Personaldienstleister Robert Half hat eine Arbeitsmarktstudie veröffentlicht, die zeigt, dass es für CIOs zurzeit besonders schwierig ist, IT-Fachkräfte zu finden. Der grösste Mangel herrscht in den Bereichen IT-Sicherheit (35% der Nennungen), IT-Management und Software- beziehungsweise Anwendungsentwicklung (je 22% der Nennungen).

"Die Digitalisierung der Unternehmen läuft auf Hochtouren. IT-Experten, die bei dem Wandel unterstützen können, sind Mangelware. Dies bremst die Unternehmensentwicklung und bedroht das Wachstum", sagt Zerrin Azeri, Associate Director bei Robert Half. "Ein attraktives Salär allein reicht bei dieser Arbeitsmarktsituation nicht aus, um Bewerber zu überzeugen. Ein professioneller Recruiting-Prozess und kontinuierliche Weiterbildungsangebote für Mitarbeiter sind das A und O, um für Bewerber interessant zu sein."
Das Problem sind die wachsenden Datenmengen, die in Unternehmen durch die Digitalisierung anfallen. Deren Verwaltung wird zunehmend Cloud-Systemen anvertraut, weshalb laut der Studie von Robert Half der Bedarf an Cloud-Experten, Datenbankprofis und Spezialisten für Business Intelligence besonders hoch ist. Dadurch bieten sich für IT-Fachkräfte die Chance, den persönlichen Marktwert durch gezielte Weiterbildungen in diesen Bereichen markant zu steigern.

"Der IT-Arbeitsmarkt ist ein Arbeitnehmermarkt. Unternehmen müssen daher überzeugende Gesamtpakete schnüren. Neben einem effektiven Onboarding oder einem Buddy-Programm, das neuen Mitarbeitern das Einleben erleichtert, können Firmen etwa auch mit der Unterstützung bei einem Umzug punkten", so Azeri weiter. "Für qualifizierte Fachkräfte ist die Lage sehr vorteilhaft. Sie können oft zwischen mehreren Jobs wählen und haben ausgezeichnete Karriereperspektiven."


Die Arbeitsmarktstudie von Robert Half wird jährlich in 13 Ländern durchgeführt: Australien, Belgien, Brasilien, Chile, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Hongkong, Neuseeland, Niederlande, Schweiz, Singapur und Vereinigte Arabische Emirate. Im Rahmen einer repräsentativen Befragung wurden im Oktober 2019 durch das Marktforschungsinstitut Rigour Research 5165 Personalverantwortliche zu Arbeitsmarktthemen befragt, 701 davon in Kontinentaleuropa & UK. (luc)


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Kommentare
kann mich meinem vorredner nur anschliessen... habe bisher 8 jahre und 80000 franken AUS DEM EIGENEN PORTEMONNAIE in FA (system- & netzwerktechnik) sowie diplom-ausbildung & zertifizierung (ICTSEC, IS officer) investiert, aber da ich aus dem IT support komme (22 jahre erfahrung) gilt man im IS/DS sektor als quereinsteiger mit mangelnder praxis und wird nur abgelehnt. man jammert das man in CH keine interessierten & weiterbildungswilligen IT fachkräfte findet, gibt aber EINHEIMISCHEN personen welche mehr als nur den (weiterbildungs-)willen dazu haben keine chance weil sie entweder als zu alt oder zu unerfahren abgestempelt werden.
Samstag, 29. Februar 2020, ITler

Also ich spüre von all dem nichts. Ich suche schon seit 1.5 Jahren einen neuen Job als ASP. Net-Entwickler im Raum Zürich. Meistens bin ich ein 100% Match und werde jedes Mal wegen kleinigkeiten vertröstet. Ich finde die Firmen sind extrem wählerisch geworden und lassen sich auf nichts ein wenn z.B. keine Erfahrungen vorhanden sind in noch so kleines unbedeutetes Framework!
Donnerstag, 27. Februar 2020, s-master



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