Facebook geht gegen Deep Fakes und manipulierte Medieninhalte vor
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Facebook geht gegen Deep Fakes und manipulierte Medieninhalte vor

Facebook hat angekündigt, künftig rigoros gegen Deep Fakes und manipulierte Medieninhalte vorzugehen. Damit sind Inhalte gemeint, die authentisch erscheinen, jedoch mittels KI oder Machine Learning verfremdet wurden. Dadurch sollen die Nutzer vor potenziell schädlichen Inhalten geschützt werden.
8. Januar 2020

     

Social-Media-Gigant Facebook hat in einer Mitteilung verlauten lassen, man wolle künftig verstärkt gegen Deep Fakes und weitere, manipulierte Medieninhalte vorgehen und die als solche identifizierten Inhalte löschen. Damit sollen die Nutzer vor Falschinformationen geschützt werden, ausserdem will man so unechte Nutzerkonten entfernen können.


Wie Monika Bickert, Vice President, Global Policy Management bei Facebook, erklärt, könnten Manipulationen durch einfache Technologien wie Photoshop oder durch ausgeklügelte Werkzeuge vorgenommen werden, die künstliche Intelligenz oder Deep-Learning-Techniken verwenden, um Videos zu erstellen, die die Realität verzerren, eben so genannte Deep Fakes. Solche Videos sind mittlerweile relativ einfach zu erstellen und sind vermehrt im Netz zu finden.

Facebooks Ansatz hat laut Bickert mehrere Komponenten, von der Untersuchung von KI-generierten Inhalten und betrügerischen Verhaltensweisen wie gefälschten Konten über die Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern, Regierungen und der Industrie bis hin zur Erfassung von Personen, die hinter solchen Bemühungen stehen. Man habe dazu weltweit Gespräche mit mehr als 50 Experten mit technischem, politischem, medialem, juristischem, staatsbürgerlichem und akademischem Hintergrund geführt, um in der Lage zu sein, besser gegen manipulierte Medien vorzugehen. Damit sind grundsätzlich Inhalte gemeint, die mittels künstlicher Intelligenz oder maschinellem Lernen erstellt wurden und die Inhalte in einem Video zusammenführen, ersetzen oder überlagern, so dass es authentisch erscheint.


Facebook betont aber auch, dass sich diese Richtlinie nicht auf Inhalte erstrecke, die Parodie oder Satire sind, oder auf Videos, die ausschliesslich zum Auslassen oder Ändern der Reihenfolge von Wörtern bearbeitet wurden. (luc)


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