DNS-Einstellungen stören Windows-Update
Quelle: SITM

DNS-Einstellungen stören Windows-Update

Falsche DNS-Einstellungen bei Providern stören aktuell die Update-Funktionen von Windows. Für Abhilfe sorgt ein Wechsel auf die Public-Domain-Name-Dienste von Google.
3. Februar 2019

     

Aktuell beklagen sich diverse Anwender, dass sie ihr Betriebssystem nicht mehr aktualisieren können und die Update-Routine eine Fehlermeldung ausgibt. Wie "Zdnet.com" berichtet, trägt für einmal aber nicht Microsoft die Schuld, sondern vielmehr falsche Einstellungen in den Domain-Name-Systemen bestimmter Provider. Der Fehler ist zudem auch dafür verantwortlich, dass sich Apps nicht mehr über den Windows Store aktualisieren lassen und dass auch die Smartscreen-Funktion ihren Dienst verweigert.


Wie sich jetzt herausgestellt hat, liefern die Provider Comcast und BT Broadband fehlerhafte DNS-Einstellungen, welche die Verbindungsaufnahme mit den Microsoft-Servern verhindern. Die Lösung für das Problem ist allerdings relativ einfach: Wird in den Netzwerkeinstellungen bei den DNS-Servern der automatische Bezug der DNS-Serveradressen deaktiviert und statt dessen manuell die IP-Adressen der öffentlichen Domain-Name-Dienste von Google erfasst, lassen sich die genannten Funktionen wieder reibungslos in Betrieb nehmen. Für das IPv4-Protokoll lauten die Adressen 8.8.8.8 sowie 8.8.4.4 und im Fall des IPv6-Protokolls 2001:4860:4860::8888 respektive 2001:4860:4860::8844. (rd)


Weitere Artikel zum Thema

Update für Windows Defender macht Ärger

31. Januar 2019 - Ein Update für Microsofts Windows Defender kann auf manchen Systemen mit Windows 10 zu Problemen führen. Unter Umständen lässt sich das Betriebssystem nicht starten. Microsoft stellt mögliche Lösungen bereit.

Microsoft rollt Problem-Update 1809 nun automatisch aus

18. Januar 2019 - Das Windows 10 October Update mit der Versionsnummer 1809, dass an verschiedenen Stellen Ärger gemacht hat, wird nun via automatischem Update ausgerollt.

Januar-Update sorgt für Windows-7-Ärger

10. Januar 2019 - Das jüngste kumulative Update von Microsoft bringt für Nutzer von Windows 7 eine Reihe von Problemen mit sich, insbesondere rund ums Netzwerk.

Kommentare
Dann doch lieber OpenDNS, Cloudflare, oder, oder, aber bestimmt kein Google!!!
Montag, 4. Februar 2019, Ralf Muller



Artikel kommentieren
Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.

Anti-Spam-Frage: Wieviele Zwerge traf Schneewittchen im Wald?
GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER