Digital-Projekte der Konkurrenz werden als Gefahr gesehen

(Quelle: Pixabay)

Digital-Projekte der Konkurrenz werden als Gefahr gesehen

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15. Januar 2019 - Jedes zweite Unternehmen sieht Digital-Projekte von Wettbewerben als Risiko für das eigene Geschäftsmodell. Anders sieht die Einschätzung von Projekten marktfremder Konzerne wie Digital-Start-ups oder Amazon & Co. aus.
Jedes zweite Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) sieht Digital-Projekte von Wettbewerbern aus der eigenen Branche als Bedrohung für das eigene Geschäftsmodell. Dies geht aus der Studie Digital Agenda 2019 von IT-Dienstleister DXC Technology unter 600 Managern in der DACH-Region hervor. Kaum als Risiko für die eigene Position werden derweil marktfremde Konzerne wie spezialisierte Digital-Start-ups oder Amazon & Co. bewertet. Für rund 70 Prozent der Umfrageteilnehmer geht hiervon keine Gefahr aus. Vielmehr rechnen 53 Prozent damit, von deren Wissen zu profitieren.

Weiter zeigt die Studie, dass 86 Prozent der befragten Manager davon überzeugt sind, dass die digitale Transformation den Markt für das eigene Unternehmen bereits verändert hat. Und immerhin 71 Prozent verfügen inzwischen über eine digitale Agenda – 20 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Weitere 11 Prozent planen, innerhalb des nächsten Jahres eine eigene digitale Strategie zu errichten. Zufrieden mit der bisherigen Praxiserfahrung im Bereich der Digitalisierung zeigen sich 56 Prozent, die von ersten messbaren Erfolgen berichten.

DXC Technology hat die Studie Digitale Agenda im Oktober 2018 über ein Marktforschungsinstitut durchgeführt. In Deutschland (N=400), Österreich (N=100) und der Schweiz (N=100) wurden Führungskräfte mit Entscheidungsbefugnis bei der digitalen Transformation befragt. Branchenschwerpunkte der Studie sind: Industrie, Dienstleistungen, Handel & Verbrauchsgüter. (abr)

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