Google legt neue Schwachstelle in Windows 10 offen
Quelle: Pixabay/geralt

Google legt neue Schwachstelle in Windows 10 offen

Google hat erneut öffentlich auf eine Sicherheitslücke in Windows 10 hingewiesen, da Microsoft innerhalb von drei Monaten keinen Fix dafür schaffen konnte. Erst kürzlich hatte das Sicherheitsteam von Google eine Lücke im Edge-Browser veröffentlicht.
22. Februar 2018

     

Googles Project Zero Team hat zum zweiten Mal in kurzer Zeit auf eine offene Flanke in Windows 10 hingewiesen, dabei hatte Google erst vor wenigen Tagen ein Leck im Edge-Browser publik gemacht. Google hält nach dem Hinweisen auf Lecks eine eigens auferlegte Frist von 90 Tagen bis zu deren Veröffentlichung ein. Scheinbar hatte Microsoft gehofft, die besagte Lücke im Zuge des Februar Patch Days zu flicken, war aber offenbar nicht erfolgreich.

Die Schwachstelle wird von Google als hohes Risiko eingestuft und kann ausgebeutet werden, indem Privilegien erhöht werden, so "Zdnet". Um die Kontrolle über das System zu übernehmen, müsste ein Angreifer sich zunächst am System anmelden und dann eine spezielle Anwendung ausführen. Microsoft stuft diese Lücke lediglich als wichtig ein, da diese Methode nur lokal und nicht über Fernzugriff auszuführen sei.


Microsoft sollte jetzt unter Druck stehen, denn durch die Googleseitige Veröffentlichung der Lecks können Kriminelle jetzt beginnen, an der Ausnutzung der Schwachstellen zu arbeiten. Gegenüber "Neowin" erklärte Microsoft etwas generisch: "Windows sieht sich den Kunden gegenüber verpflichtet, die gemeldeten Probleme zu untersuchen und die betroffenen Stellen proaktiv und schnellstmöglich zu aktualisieren." (rpg)



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