US-Regierung plant möglicherweise Laptopverbot für Flüge aus Europa

US-Regierung plant möglicherweise Laptopverbot für Flüge aus Europa

(Quelle: Swiss)
11. Mai 2017 - Die USA und Grossbritannien verbieten ab März Laptops im Handgepäck für mehrere Flughäfen in muslimischen Staaten. Nun könnten auch Reisende aus Europa betroffen sein.
Das US-Department of Homeland Security (DHS) erwägt laut "CBS News" offenbar, das Verbot von elektronischen Geräten für Flüge von bestimmten Flughäfen im Nahen Osten und Nordafrika auf Europa auszuweiten. Bereits ab März dürfen USA-Reisende aus zehn Flughäfen in der Türkei, Saudi-Arabien, Marokko, Kuwait, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten keine elektronischen Geräte mehr mit sich führen, die grösser sind als ein Handy. Auch Reisende nach Grossbritannien aus allen Flughäfen in Ägypten, Tunesien, Jordanien, dem Libanon, Saudi-Arabien und der Türkei dürfen keine grösseren elektronischen Geräte mehr bei sich tragen.

Terroristische Gruppierungen sollen es laut einem von der DHS verbreiteten Bericht auf kommerzielle Flüge abgesehen haben und mit "innovativen Methoden versuchen, Sprengsätze in elektronischen Geräten zu verstecken." Laut "CBS" soll das Verbot nun auch auf Flüge aus Europa ausgedehnt werden. So träfen sich Angehörige der Regierung seit einiger Zeit wöchentlich mit US-Airlines, eine Entscheidung könnte in den nächsten Wochen folgen. Laut DHS-Sprecher Minister John Kelly, sei bislang noch keine Entscheidung getroffen worden. Der Bann beträfe unter anderem Tablets, Laptops, E-Reader und Kameras. Smartphones und medizinische Geräte wären davon ausgeschlossen. (swe)

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