Zürcher Hackathon bringt unkonventionelle Internet-der-Dinge-Lösungen fürs Stadtleben

Zürcher Hackathon bringt unkonventionelle Internet-der-Dinge-Lösungen fürs Stadtleben

Zürcher Hackathon bringt unkonventionelle Internet-der-Dinge-Lösungen fürs Stadtleben

(Quelle: Stadt Zürich)
6. Februar 2017 - Die Teilnehmenden des Zürcher Hackathons entwickelten Lösungen, die das Stadtleben vereinfachen könnten. Darunter eine Puppe, die Ärger über Lärm angibt, und ein Sensor, der Schadstoffe in der Luft misst. Die Stadt Zürich will die Entwicklungen nun prüfen und allenfalls aufgreifen.
In Zürich ging am Wochenende der Hackathon über die Bühne. An zwei Tagen entwickelten im Zürcher Viadukt 70 Teilnehmende in 17 Teams Lösungsvorschläge zu Herausforderungen aus dem Stadtleben. Entstanden sind technische Prototypen und dazugehörgie Internet-of-Things-Anwendungen, die "innovativ und überraschend" seien, wie die Stadt Zürich mitteilt. Das Ziel von «Make Zurich», unkonventionelle Ansätze als Denkanstösse für die Stadtverwaltung zu liefern, sei damit erreicht.

Zu den Ergebnissen gehört mitunter eine Voodoo-Puppe (Bild), die statt des Lärms den Ärger über den Lärm misst. Darüber hinaus ist ein E-Bike-Tracker entstanden, der Alarm schlägt, wenn ein Miet-E-Bike unerlaubterweise das Stadtgebiet verlässt. Eine multifunktionale Messstation meldet derweil aus der städtischen Sukkulentensammlung, wenn sich die Klimabedingungen ungünstig verändern und ein Atmosphären-Sensor sammelt vom Dach eines Trams aus Luftschadstoffdaten im Stadtgebiet. Die Liste aller Projekte ist auf der Website von «Make Zurich» aufgeschaltet.

Die Problemstellungen für die Hackathon-Teams wurden vom Sicherheitsdepartement der Stadt Zürich, EWZ, dem Tiefbauamt, von Umwelt- und Gesundheitsschutz Zürich, Grün Stadt Zürich und von Open Data Zürich vorgegeben. Die entwickelten Konzepte, Prototypen und Anwendungen werden nun geprüft, allenfalls aufgegriffen und weiter verfolgt.

Die Stadt Zürich hat den Hackathon in Zusammenarbeit mit «The Things Network» organisiert. Das Ziel der Community-Gruppe aus Amsterdam ist es, eine weltweite Infrastruktur für das Internet der Dinge aufzubauen, die vollständig von der Community betrieben wird, und von allen Interessierten kostenlos und frei genutzt werden kann. Heute sind weltweit 350 lokale Communities mit über 8000 Mitgliedern aktiv, die Zürcher Community ist die grösste davon. (aks)

Neuen Kommentar erfassen

Anti-Spam-Frage Vor wem mussten die sieben Geisslein aufpassen?
Antwort
Name
E-Mail
GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER