Test Center – Modinice M1B Desktop PC

Ein All-in-One zum selber basteln

(Quelle: Modinice)

Ein All-in-One zum selber basteln

(Quelle: Modinice)
1. Oktober 2016 - PC im Standfuss: Der M1B des deutschen Start-ups Modinice fordert mit einem neuen Konzept klassische Desktop-PCs und All-in-One-Rechner heraus – und macht das gar nicht schlecht.
Artikel erschienen in IT Magazine 2016/10
Sie wollen zwei Monitore aber dennoch einen geräumigen, ordentlichen Arbeitsplatz? Oder Sie haben bereits tolle Bildschirme und wollen einen leistungsfähigen, kompakten sowie hübschen PC dazu? In beiden Fällen hat Modinice vielleicht eine Lösung auf Lager. Anfang dieses Jahres hat das Münchner Start-up mit dem M1 nämlich einen neuartigen Office-­PC auf den Markt gebracht.

Der Rechner von Modinice steckt wortwörtlich im Standfuss und dank verschiedenen weiteren Kniffen wird dem Hersteller zufolge der Kabelsalat auf ein Minimum reduziert und die Leistung maximiert. Zudem werden einige weitere praktische Funktionen und ein Design, das sich durchaus sehen lassen kann, versprochen.

Genügt das, um eine wirklich ernsthafte Alternative zu All-in-One-Rechnern wie dem iMac oder zum klassischen Desktop-PC zu sein? Wo liegen die Vor- und Nachteile und wie schlägt sich das Gerät im Praxistest? «Swiss IT Magazine» hat das aktuelle Modell M1B in der Redaktion aufgestellt und es auf Herz und Nieren getestet.
(Quelle: Modinice)
Praktisch: Die in den M1B integrierte Qi-Ladefläche, die in unserem Test aber leider nicht funktionieren wollte. (Quelle: Modinice)
An den M1B lassen sich dank entsprechenden Halterungen ein oder zwei Monitore mit bis zu (Quelle: Modinice)
Der eigentliche PC versteckt sich unter der dunkelgrauen Abdeckung. Auf dem Bild sind ausserdem das Doppelarm Kit sowie das mitgelieferte Doppelkabel mit LAN- und Stromstecker zu sehen. (Quelle: Modinice)
(Quelle: Modinice)
(Quelle: SITM)


Zusammenbau wie bei Ikea

Die Lieferung des M1B erfolgte in unserem Fall durch den Chef selber, Modinice-Gründer und -Geschäftsführer Mike Finckh. Zum einen, weil er uns seine Vision und sein «Baby» sehr gerne gleich selber vorstellen wollte, andererseits auch, weil das junge Unternehmen hierzulande noch keinen Vertriebspartner hat. Das soll sich aber bald ändern, nicht zuletzt darum ist Finckh momentan öfters in der Schweiz unterwegs. Bestellungen von Schweizer Kunden, am einfachsten per E-Mail, nehme man aber trotzdem bereits entgegen, versicherte uns der CEO, den Versand kläre man dann wie bei uns individuell.

Dass Finckh den M1B persönlich vorbeibrachte stellte sich sehr schnell als sehr praktisch heraus. Die Inbetriebnahme erinnert nämlich ein wenig an das Zusammenbauen von Ikea-Möbeln. Und das ist wortwörtlich gemeint: Im Lieferumfang findet man verschiedene Inbusschlüssel, mit denen erst einmal die Platte mit der integrierten Qi-Ladefläche und der zweite Teil des Standfusses mit dem integrierten Rechner verschraubt werden müssen. Danach folgt die Montage der entweder einfachen oder doppelten Monitorhalterung. All diese Elemente werden aus Platzgründen, also um sie möglichst kompakt verschicken zu können, getrennt geliefert.

Schliesslich geht es an die Verkabelung. Dazu nimmt man die dunkelgraue Plastikabdeckung des PCs auf der Rückseite des Alu-Standfusses ab. Dank einem speziellen Netzteil findet man hier unter anderem zwei Stromanschlüsse sowie auch einen DVI- und einen HDMI-Port, also alles, was man braucht für die Nutzung von bis zu zwei Monitoren. Die verschiedenen Kabel werden mitgeliefert und man sollte auch diese nutzen, handelt es sich dabei doch um Varianten mit der richtigen Länge, die zum Teil ausserdem auch noch extra dünn sind. Nutzt man ganz normale Kabel, unter Umständen zu lange, so wird es im kleinen Gehäuse schnell einmal sehr eng. So oder so braucht es ein bisschen Geschick, um am Ende dann die Abdeckung wieder anbringen zu können.
 
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