Swisscom startet neues Programm zur gezielten Start-up-Suche

Swisscom startet neues Programm zur gezielten Start-up-Suche

(Quelle: Swisscom)
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15. September 2016 - Um Innovation ins Unternehmen zu holen hat Swisscom ein neues Programm mit dem Namen "Call for Innovation" ins Leben gerufen. Auf diesem Weg sucht man Start-ups mit innovativen Lösungsansätzen für bestimmte Themen. Als erstes sind dies Next Generation Virtual Telco Functions and Services.
"Der erhöhte Preisdruck im Mobilfunk und Verdrängungswettbewerb im Kerngeschäft erfordern die stete Suche nach neuen Wachstumsgeschäften", schreibt Swisscom in einer Medienmitteilung. Dabei will das Unternehmen auf die Innovationskraft von Start-ups setzen, wobei es das mit der Startup Challenge und dem Outpost im Silicon Valley bereits tut. Nun soll mit "Calls für Innovation" ein neues Programm dazukommen. Dabei werden konkrete Frage- und Problemstellungen aus dem ICT-Bereich an die internationale Start-up Gemeinschaft ausgeschrieben.

"Mit dem neuen Programm können wir unsere Bedürfnisse in einem strukturierten Prozess ausschreiben und konkrete Themen mit den besten Start-ups weltweit vorantreiben. Das hilft uns, Innovation ins Unternehmen zu holen und gegenseitig voneinander zu lernen", erklärt Egon Steinkasserer, Leiter Innovation & Enabling Services bei Swisscom.
Der erste Call for Innovation wird gemeinsam mit den Telekommunikationsunternehmen Telia aus Schweden und Proximus aus Belgien durchgeführt. Gesucht werden dabei Ideen und junge Unternehmen die etwas zum Thema "Next Generation Virtual Telco Functions & Services (SDN / NFV 2.0)" beitragen können. "Software Defined Networking (SDN) und Network Function Virtualization (NFV) sind disruptive Konzepte in der Telco-Branche. Dank den Calls for Innovation erhoffen wir uns eine kürzere Markteinführungszeit und schlussendlich einen Mehrwert für unsere Kunden", erklärt Mauro Costa, Leiter Netzwerk-Architektur und Strategie bei Telia.

Bewerbung können noch bis zum 23.Oktober auf dieser Webseite eingereicht werden. Einige Start-ups werden dann die Möglichkeit erhalten, ihre Lösungen vor einer Fachjury zu präsentieren. Den Siegerprojekten winkt ein Proof of Concept mit den beteiligten Firmen während dem das Marktpotenzial und die technische Machbarkeit geprüft werden sollen. (mv)

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