Windows Phones nur noch in 18 Märkten

Windows Phones nur noch in 18 Märkten

Windows Phones nur noch in 18 Märkten

(Quelle: Microsoft)
27. Mai 2016 - Microsoft will das Smarthpone-Geschäft nur noch in 18 Schlüsselmärkten betreiben. Dazu zählen neben den USA und Australien ausschliesslich westeuropäische Länder, inklusive der Schweiz.
Nachdem der Redmonder Softwareriese am Donnerstag über die künftige Smartphone-Strategie informiert hat (Swiss IT Magazine berichtete), ist jetzt ein für die Partner bestimmtes Memo an die Öffentlichkeit gelangt, in dem Microsofts Pläne konkretisiert werden. Gemäss der "Windows Central" vorliegenden Mitteilung will man sich beim Smartphone-Geschäft auf insgesamt 18 Schlüsselmärkte konzentrieren: Zu diesen Core Markets zählt man bei Microsoft neben den USA und Australien die westeuropäischen Länder inklusive der Schweiz. Nicht auf der Liste vertreten sind die Balken-Staaten, Griechenland oder die ehemaligen Ostblock-Staaten mit Ausnahme von Polen.

Ob man allerdings auch längerfristig auf diese Märkte setzen wird, ist alles andere als gewiss, den die Windows-Marktanteile sind auch auf den EU-Märkten massiv rückläufig: So fielen die Anteile beispielsweise in Italien seit Ende 2013 von 13 auf nunmehr 6 Prozent. In den fünf grossen Märkten Westeuropas halbierte sich der Anteil gemäss der Erhebung von Kantar Worldpanel innert Jahresfrist auf mittlerweile noch 4,9 Prozent. (rd)

Kommentare

Freitag, 27. Mai 2016 Barbara Stolz
Das war zu erwarten, dass Microsoft sich scheibchenweise aus dem Mobiltelefonmarkt verabschiedet. 7 Mia. USD Verlust ist auch für Microsoft Geld, das anderwo besser investiert werden kann. Die Informationsstrategie ist nicht gerade eine vertrauensbildende Massnahme für Anwender von Microsoft Anwendungen. Die negative Entwicklung war aber immer zwischen den Zeilen lesbar.

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