Digitalisiert sich die Schweizer Landwirtschaft?

Digitalisiert sich die Schweizer Landwirtschaft?

(Quelle: SPREAD)
10. April 2016 - Von Fridel Rickenbacher

Big Data, IoT, Roboter, Automatisierung und Drohnen: «Smart Farming» könnte und müsste Einzug halten in der Schweiz.
Artikel erschienen in IT Magazine 2016/04
Die Evolution oder allenfalls Revolution durch die digitale Transformation macht auch bei den meisten der über 50'000 Landwirtschaftsbetriebe der Schweiz nicht halt. Sie kann je nach Betriebsgrösse oder administrativer Organisation die Wirtschaftlichkeit und die wirtschaftliche Nachhaltigkeit steigern. Die von einem schwierigeren Umfeld und von Transformationsdruck betroffenen Landwirtschaftsbetriebe werden zunehmend dazu gedrängt, Innovationen zu adaptieren, welche ihnen Wettbewerbsvorteile verschaffen sowie den Ist-Zustand sichern.
Dies ist auch gegenüber ausländischen Mitbewerbern nötig.
In den USA ist Digitalisierung fortgeschritten. (Quelle: Navtronics BVBA)
Ein Roboter auf einem australischen Spinatfeld. (Quelle: University of Sydney)
SPREAD, weltweit erste reine Roboterfarm, ist in Japan. (Quelle: SPREAD)
Firmen und Forscher entwickeln «Digitale Nutzfahrzeugtechnologie» (Quelle: Fraunhofer)
«Wall-Ye» im Burgunder-Rebberg (Quelle: Ch. Millot)
Ein Melkroboter namens «Astronaut A4» (Quelle: Lely)
Gesetzliche Basis fehlt z.T. für Drohnen (Quelle: Lima Pix/FlickR)


Brachliegendes Potential

Es gibt in der Landwirtschaft schon länger zahlreiche digitale Helfer und teil-, oder volldigitalisierte Automaten wie z.B. GPS-Systemnutzung, Melkautomaten, Fütterung, Düngung, Saat, Waldbewirtschaftung, Transport, Logistik, Datenerfassungen, Ortung, Alarmierungen, Mähroboter, Sensorik, Maschinen- und Landmaschinen-Steuerungen oder auch vollintegrierte mobile Lösungen.
Vielfach sind aber solche Systeme infolge fehlender Vernetzung oder unvollständiger Integration suboptimal im Betrieb. Entsprechend liegt Ausbau-Potential brach, das zeigen u.a. die Gespräche mit Bauernpräsident Ritter (s. Folgeseiten) oder Politiker und IT-Unternehmer Franz Grüter.
Technologien rund um Drohnen, Robotik, Big Data, Internet of Everything und Data Analytics sind heute besser integrierbar und dank Cloud Services nutzbar für jedes Budget – also auch für jede Betriebsgrösse und als Basis auch für Anwender ohne spezielles EDV-Wissen. Zudem sind sich die meisten bäuerlichen Betriebe bereits gewohnt, zeitlich relativ viel in elektronische Administration zu investieren.
Die Cloud-Services sind heute intuitiv nutzbar und stellen den Bauernbetrieben und deren Lieferanten (Maschinen, Systeme, Automaten) völlig neue Möglichkeiten zur Verfügung.
 
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