HP: Schluss mit Low-end-Tablets

HP: Schluss mit Low-end-Tablets

7. Dezember 2015 - HP will in Zukunft nur noch höherpreisige Tablets produzieren, die auch eine gewisse Marge abwerfen. Low-end-Tablets wie das HP Stream 7 G2 oder das HP Stream 8 G2 wird es somit nicht mehr geben.
(Quelle: HP)
HP Inc. richtet sein Tablet-Geschäft neu aus und will künftig nur noch Tablets im höherpreisigen Segment anbieten. Dies berichtet "PC World", und zitiert dabei Ron Coughlin, President Personal Systems bei HP Inc. Man wolle den Fokus auf die Bereiche legen, wo man Wachstum und Profitabilität sehe, und deshalb nicht länger im Low-end-Tablet-Geschäft mitmischen. Die Tablet-Zukunft bei HP soll im Bereich Business-Mobility liegen, mit Tablets für Aussendienstmitarbeiter sowie den Bildungs-, Retail- und Healthcare-Bereich.

Gemäss "PC World" würden sich Low-end-Android-Tablets wie das HP Stream 7 G2 und das HP Stream 8 G2, die letztes Jahr vorgestellt und für 99 und 149 Dollar verkauft wurden, schon länger nicht mehr auf HPs Seite finden. Das günstigste HP-Tablet sei aktuell das Envy 8 Note mit Windows 10 für gut 320 Dollar. Marktzahlen geben HP Recht. Gemäss IDC werden in diesem Jahr gut 211 Millionen Tablets verkauft, 8,1 Prozent weniger als 2014. Ausserdem berichtet IDC, dass Tablets mit Bildschirmen von 9 bis 13 Zoll zugunsten von Geräten mit kleineren Displays zulegen.


Coughlin nennt Geräte wie das Spectre x2, ein Convertible mit abnehmbarem Bildschirm, und das Spectre x360 (Bild) mit drehbarem Bildschirm als Beispiele, in welche Richtung HP Inc. im Tablet-Bereich künftig gehen will. (mw)

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