Swatch präsentiert zahlende Smartwatch
Quelle: Swatch

Swatch präsentiert zahlende Smartwatch

Die neue Smartwatch von Swatch kommt mit Bezahlfunktion. Die sogenannte Swatch Bellamy wird ab Januar in China erhältlich sein, bald aber auch in der Schweiz und in den USA.
14. Oktober 2015

     

Swatch will der Apple Watch und Co. nicht kampflos das Feld überlassen. Deshalb bringt der Schweizer Uhrenmacher nun eine Uhr auf den Markt, über die Träger bezahlen können. Präsentiert hat Nick Hayek, CEO von Swatch, die sogenannte Swatch Bellamy im unternehmenseigenen Swatch Art Peace Hotel in Shanghai. Ab Januar 2016 soll die Uhr zunächst in China erhältlich sein; hierfür ist Swatch eine Partnerschaft mit den chinesischen Banken China Unionpay und Bank of Communications eingegangen. Bald aber soll die Uhr auch in der Schweiz in Kooperation mit einer nicht näher genannten Schweizer Bank und einem "sicheren Transaktionspartner" in die Läden kommen. Auch in den USA soll sie bald zu haben sein.

Die ersten vier Modelle der Swatch Bellamy sollen im farbenfrohen, funktionalen Swatch-Design daherkommen und die NFC-Technologie (Near Field Communication) nutzen, worüber die Uhr zum Portemonnaie wird. Was die Uhren kosten werden, hat Swatch noch nicht verraten.


Mit dieser Präsentation macht Swatch-Chef Nick Hayek auf jeden Fall seine Ankündigung war, noch in diesem Jahr eine Uhr mit NFC-Technologie vorzustellen, die er als Alternative zur Kreditkarte positionieren will (Swiss IT Magazine berichtete). Die erste Smartwatch von Swatch Zero Touch One war im Sommer 2015 in die Läden gekommen, "Swiss IT Magazine" hat die Uhr in der September-Ausgabe unter die Lupe genommen. Hier geht’s zum Testbericht. (aks)



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Kommentare
Was soll daran eine Smartwatch sein? Eine Smartwatch ist eine Verlängerung des Smartphones und kein Standalone Gerät. Das hier von Swatch hat mit einer Swartwatch nicht das Geringste zu tun. Schon vor rund 20 Jahren konnte man sein Skiticket auf eine Uhr laden und brauchte dann keine Kärtchen mehr und meine Digitaluhren aus meiner Kindheit hatten Weltzeit, mehrere Stoppuhren, einen Taschenrechner, Kalender und lustige Alarmfunktionen. Sogar Uhren mit Höhenmesser, Barometer, etc. hatte ich schon vor 20 Jahren. Die waren allesamt wesentlich mehr Smartwatch als das was Swatch hier als Smartwatch verkaufen will.
Donnerstag, 15. Oktober 2015, Marco



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