Ideen für den Informatik-Unterricht

Ideen für den Informatik-Unterricht

6. September 2015 - Von Marcel Gamma

Der Lehrplan 21 integriert erstmals richtigen Informatikunterricht. Rechtzeitig zur Einführung publiziert swissICT passende Unterrichts­einheiten.
Artikel erschienen in IT Magazine 2015/09
(Quelle: Swiss ICT )
In diesen Tagen führen erste Kantone den «Lehrplan 21» ein, den ersten gemeinsamen Lehrplan für die Volksschule in 21 deutsch- und mehrsprachigen Kantonen. Er soll erstmals «richtige» Informatik – nicht Word und Facebook – in der Volksschule lehren. swissICT-Präsident Thomas Flatt freut sich: «Das wird viel mehr Junge für die ICT begeistern oder sie zumindest mit den notwendigen Grundkenntnissen aus der Schule entlassen!»
Der neue Informatik-Unterricht ist ebenso wie andere Neuerungen nicht bereits auf Tag 1 umzusetzen, weiss z.B. der Kanton Bern: «Die Einführung des Lehrplans 21 ist ein mehrjähriger Prozess der Schul- und Unterrichtsentwicklung.» Nicht ausreichend vorhanden ist aktuelles und bewährtes Lehrmaterial. Diese Lücke will swissICT schliessen helfen und mit Unterrichtsideen die sorgfältige Einführung von Informatik in der Schulpraxis unterstützen.


Logische Operatoren und Algorithmen kennenlernen

Gemeinsam mit dem auf Lehrmaterial spezialisierten Partner «kiknet» bietet swissICT kostenlose Informatik-Unterrichtseinheiten für die Sek 1, die von Lehrpersonen konzipiert wurden und im Einklang mit den Lehrplanzielen stehen. Die Lektionen vermitteln geforderte Kompetenzen wie logische Operatoren, Algorithmen und die Formulierung von Lösungswegen. Als Programmierumgebung wurde aus einer relativ grossen Anzahl von Optionen «Scratch» gewählt, die auf Informatik spezialisierte Didaktiker als geeignet für Schweizer Schulen halten. Die Umgebung ist international erprobt, erfreut sich in der Schweiz wachsender Beliebtheit und wird auch an Universitäten zur Einführung von Nicht-Informatikern in die Programmierung verwendet (bspw. Universität Berkeley).
Speziell für den Erstkontakt mit Informatik eignet sich «Scratch», weil es nicht nur textliche, sondern grafische Programmierung einsetzt (vermeidet Syntaxprobleme) und für intuitives Lernen entwickelt wurde. Es ist «offen und ermöglicht neben dem rein analytischen auch weitere Zugänge zur Programmierung, bleibt dabei objektorientiert, ereignisorientiert und führt ‚Parallele Programmierung‘ ein» (Wikipedia).
 
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