Leck bei 600 Millionen Galaxy-Geräten entdeckt

Leck bei 600 Millionen Galaxy-Geräten entdeckt

(Quelle: Samsung)
19. Juni 2015 - Über sechs Monate nach dem ersten Bekanntwerden, will Samsung jetzt ein Sicherheitsleck bei den Galaxy-Smartphones stopfen. Rund um den Globus sollen über 600 Millionen Geräte von der Schwachstelle betroffen sein.
Vergangenen November haben die Sicherheitsexperten von Nowsecure ein Sicherheitsleck in Samsungs Smartphones der Galaxy-Familie entdeckt. Das Leck betrifft alle Galaxy-Modelle bis hin zum jüngsten S6 und steckt in der Keyboard-Software, die vom britischen Hersteller Swiftkey stammt. Nowsecure zufolge erlaubt es eine Schwachstelle darin, bei Updates Schadcode einzuschleusen und so die Kontrolle über das Gerät zu übernehmen. Insgesamt sollen weltweit über 600 Millionen Galaxy-Geräte davon betroffen sein.

Nachdem der südkoreanische Elektronikriese die Sache jetzt über ein halbes Jahr auf sich beruhen liess, wurde nun ein Statement veröffentlicht, in dem behauptet wird, es sei sehr unwahrscheinlich, dass das Leck ausgenützt werde. Zudem würden Nutzer der Security-Lösung Knox entsprechend geschützt. Dennoch will man über Knox in den nächsten Tagen ein Update ausliefern, um die Schwachstelle abzudichten. Für User, die Knox nicht im Einsatz haben, wird eine aktualisierte Firmware in Aussicht gestellt. (rd)

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