CIO-Interview: «IT ist an und für sich IT, egal wo»

CIO-Interview: «IT ist an und für sich IT, egal wo»

10. Mai 2015 - Das Interview führte Michel Vogel

Igor D'Ambrosio und sein Team kümmern sich um die interne IT und ein brandneues Datacenter, aber vor allem um die IT-Bedürfnisse der Quickline-Kunden.
Artikel erschienen in IT Magazine 2015/05
Igor D'Ambrosio ist seit der Übernahme von EBM Telecom durch die Quickline-Gruppe CTO von Quickline Business, dem B2B-Zweig des Internet- Providers und IT-Dienstleisters.
(Quelle: Quickline Business)
Swiss IT Magazine: Herr D’Ambrosio, beginnen wir mit etwas ganz Aktuellem: Im April hat Quickline Business das gemäss eigenen Angaben modernste Datacenter der Schweiz eröffnet. Inwieweit waren und sind Sie in das Projekt involviert?
Igor D’Ambrosio:
Mein Team und ich zeichnen bis heute für den Betrieb und den Unterhalt des neuen Rechenzentrums verantwortlich. Wir haben das Projekt Datacube vor zwei Jahren ausgearbeitet und die Rahmenbedingungen erstellt, dann jedoch bewusst einen externen Projektleiter gesucht, weil wir innerbetrieblich bereits genug zu tun hatten. Schliesslich konnten wir André Opermann, eine Koryphäe auf diesem Gebiet, verpflichten. Wir erklärten ihm, wie wir uns alles vorstellen, und ab diesem Moment haben wir dann nicht mehr direkt auf das Projekt Einfluss genommen – auch weil wir eine relativ kurze Bauzeit einhalten mussten. Alle Anforderungen und Ideen, die während dem Projekt aufgetaucht sind, haben wir versucht zu sammeln und werden wir nun nach und nach umsetzen.
War das das erste Rechenzentrum, das sie gebaut haben?
Nein, wir haben bereits als EBM Telecom damit begonnen, hier in Münchenstein Datacenter aufzubauen und gesehen, dass dadurch eine tolle Konvergenz mit unserem restlichen Service-Angebot entsteht.

Gab es spezielle Anforderungen? Oder auf was haben Sie speziell geachtet beim neuen Datacenter?
Da ich dafür sorgen musste, dass der ganze Betrieb möglichst effizient gewährleistet werden kann, habe ich darauf geachtet, dass ich möglichst viele Informa-
tionen aus dem Gebäude herausziehen kann – und das möglichst in Echtzeit. Denn je früher wir etwas erkennen, desto schneller können wir reagieren. Wir haben heute die Möglichkeit, das Gebäude praktisch ohne Personal aus der Ferne zu führen, also inklusive allen Kameras und der Video-Überwachung. Wir können via die Kameras sogar bidirektional mit den Leuten vor Ort sprechen. Natürlich gibt es aber gewisse Einschränkungen, also Dinge, die auch wir aus Sicherheitsgründen nicht dürfen.
 
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