Zwei Gekrümmte für den Bürotisch

Zwei Gekrümmte für den Bürotisch

Zwei Gekrümmte für den Bürotisch

(Quelle: Samsung)
8. Februar 2015 - Warum mit zwei Monitoren arbeiten, wenn es auch mit einem geht? Immer grössere und seit neuestem auch gekrümmte Bildschirme machen es möglich.
Artikel erschienen in IT Magazine 2015/01
Auf so manchem Schreibtisch stehen heute zwei Monitore. Einerseits kostet ein durchschnittlicher 24-Zöller heute kaum mehr etwas, andererseits schadet ein bisschen mehr Arbeitsfläche nie. Was es natürlich braucht, ist entsprechend Platz und einen PC beziehungsweise eine Grafikkarte, mit der man zwei Monitore ansteuern kann. Es empfiehlt sich ausserdem, auch zwei Bildschirme der gleichen Sorte zu kaufen, nur schon aus optischer und ergonomischer Sicht, aber auch, weil das die Augen schont. Sie müssen sich beim Wechsel vom einen zum anderen Monitor so nicht ständig anpassen.
Trotz allem ist eine Zweimonitorlösung nicht total befriedigend. Da gibt es zum Beispiel den Rand der beiden Geräte, der das Bild in der Mitte unschön trennt. Bisher gab es jedoch keine wirkliche Alternative. Nun sind im Handel seit kurzem leicht gewölbte 34-Zoll-Monitore im 21:9-Format zu haben, die fast so gross wie zwei einzelne Bildschirme sind und alle Kompromisse einer Zweimonitorlösung aus der Welt schaffen sollen. Vorreiter sind hier die beiden koreanischen Hersteller LG Electronics und Samsung, die im TV-Bereich bereits erste Erfahrungen mit gekrümmten Displays gewinnen konnten. Unterdessen haben aber auch bereits Hersteller wie Dell, HP und Viewsonic entsprechende Geräte angekündigt.
Was taugen diese aussergewöhnlichen Bildschirme? Und sind sie tatsächlich besser als eine Zweimonitorlösung? «Swiss IT Magazine» hat zwei verschiedene Modelle als temporären Ersatz für zwei 24-Zoll-Displays bestellt und unter die Lupe genommen.


Hohe Auflösung erfordert leichte Anpassungen

Auf dem Prüfstand standen der S34E790C von Samsung und der 34UC97 von LG Electronics. Beide kommen mit einem sogenannten Ultrawide-QHD-Display, das eine Auflösung von 3440×1440 Pixel bietet. Diese doch eher spezielle Auflösung schaffte unser Testrechner mit einer nicht sonderlich aktuellen Grafikkarte (Nvidia Geforce GT 640) und Windows 8.1 problemlos und ohne Treiberinstallation.
Neben der identischen Auflösung und dem Bildformat gibt es kleine, aber feine Unterschiede, was das Display der beiden Monitore betrifft, zum Beispiel beim Kontrast und der Reaktionszeit. Während der höhere Kontrast des Samsung-Modells durchaus positiv auffällt, insbesondere beim Betrachten von hochaufgelösten Bildern und Videos, sind uns die unterschiedlichen Reaktionszeiten im Büroalltag überhaupt nicht aufgefallen.
 
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