HP spaltet sich auf, Tausende Stellen werden gestrichen

HP spaltet sich auf, Tausende Stellen werden gestrichen

7. Oktober 2014 - Im Zuge der angekündigten Aufspaltung wurde bekannt, dass HP seine Restrukturierungsmassnahmen verschärfen und neben den bereits 36'000 scheidenden Mitarbeitenden weitere 19'000 Mitarbeitende verabschieden möchte.
(Quelle: HP)
HP hat kürzlich angekündigt, sich in zwei eigenständige Unternehmen aufspalten zu wollen. So soll das Geschäft mit Druckern und Computern ausgelagert und in das Unternehmen HP Inc. überführt werden. Die IT-Infrastruktur, Software und Services für Grossunternehmen sollen derweil unter HP Enterprise zusammengefasst werden. Dies bleibt jedoch nicht die einzige Bekanntgabe aus dem Hause HP. So schreibt "Heise", dass auch die Restrukturierungsmassnahmen einmal mehr verschärft werden sollen. War ursprünglich von einer Reduktion von 27'000 Arbeitsplätzen die Rede, so sollten wenig später 45'000 bis 50'000 Stellen wegfallen. Inzwischen haben bis Juli dieses Jahres bereits 36'000 Mitarbeitende ihren Arbeitsplatz geräumt. Bis zur Aufspaltung des Unternehmens sollen nun weitere 19'000 Mitarbeitende das Unternehmen verlassen. Laut CEO Meg Whitman (Bild) habe dieser verschärfte Stellenabbau aber nichts mit der Aufspaltung des Unternehmens zu tun.


Daneben ist dem Bericht zufolge auch durchgesickert, dass sich HP durch Zukäufe verstärken will. Dabei wolle man keine direkten Konkurrenten oder Sanierungsfälle aufkaufen, sondern sei viel mehr auf Unternehmen aus, mit welchen Lücken im Portfolio von HP gedeckt werden können. (af)

Kommentare

Dienstag, 7. Oktober 2014 Marco
Nein, der Stellenabbau hat natürlich nichts mit der Aufteilung zu tun, obwohl die Aufteilung schon einmal im Januar 2013 angekündigt wurde und man dann verlauten liess, dass es deswegen auch massiven Stellenabbau geben wird. Ist klar. Das Problem ist einfach, dass diese Frau die internen Probleme seit 2011 nicht in den Griff bekam und man jetzt doch das tun muss, was man vor ihrem Einsteig eigentlich schon im Hinterkopf hatte.

Dienstag, 7. Oktober 2014 Michael
HP ist zu einem hässlichen Unternehmen geworden, mit einem selbstgefälligen, unehrlichen CEO, der vor allem eines gut kann: Leute entlassen, und einem unfähigen Verwaltungsrat, der als der schlechteste aller Grossunternehmen der Branche gilt. Mit der äusserst kostspieligen Aufspaltung in zwei Geschäfte wird das kaum besser werden.

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