Hopfen, Malz und iPads

Hopfen, Malz und iPads

8. Juni 2014 - Die Aussendienstmitarbeiter und Service-Techniker von Feldschlösschen sind seit zwei Jahren mit einem iPad unterwegs und schaffen so einen Kundenbesuch mehr pro Tag.
Artikel erschienen in IT Magazine 2014/06
Manfred Weiss ist einer von 250 Feldschlösschen-Mitarbeitern, die ein iPad besitzen. Rund 70 Prozent nutzen das Tablet wie er mit einer externen Tastatur. (Quelle: Feldschlösschen)
In der Schweiz stagniert der Bierkonsum seit einigen Jahren. Besonders Schweizer Brauereien haben zu kämpfen, der Importanteil nimmt nämlich stetig zu. Diesen Trend spürt man auch beim zum Carlsberg-Konzern gehörenden Schweizer Traditionsunternehmen Feldschlösschen mit seinen 1300 Mitarbeitenden.
Momentan bietet Feldschlösschen hierzulande über 40 Schweizer Markenbiere an. Die bekanntesten sind sicher Feldschlösschen und Cardinal. Hoch im Kurs stehen aber nach wie vor auch lokale Biere wie Gurten, Warteck oder Valaisanne. Und was kaum jemand weiss: Auch die Mineralquelle Rhäzüns gehört zum Unternehmen.

Das iPad wurde bei Feldschlösschen in einem Tag eingeführt. (Quelle: Feldschlösschen)
Manfred Weiss ist einer von 250 Feldschlösschen-Mitarbeitern, die ein iPad besitzen. Rund 70 Prozent nutzen das Tablet wie er mit einer externen Tastatur. (Quelle: Feldschlösschen)


Das Notebook hat ausgedient

Dass die vielen Biere und das Mineralwasser in den Verkaufsregalen stehen und im Restaurant oder der Bar getrunken werden können, dafür zeichnet Manfred Weiss, Sales und Services Director bei Feldschlösschen, verantwortlich. Ihm zur Seite steht ein rund 160 Mann und Frau starkes Team, das sich um die ganze Bestellerfassung sowie den Sales-Support für Ontrade und Offtrade, also Gastronomie und Detailhandel, kümmert. Zudem gehören auch ein kleines Sales Application Team und der ganze Gastro Service, wo Offen­ausschankanlagen gebaut und unterhalten werden, in diesen Bereich.
Alle diese Mitarbeiter besitzen seit Sommer 2012 ein iPad – hinzu kommen die Angestellten im Channel- und Trade-Marketing. Total sind rund 250 Tablets im Einsatz. Die Idee dazu ist etwa ein halbes Jahr vor der Einführung entstanden. «Wir haben uns damals überlegt, wie wir die Daten, die man dort braucht, aus dem Back­end-System an die Front bringen und mobilisieren können», erklärt Weiss. Gleichzeitig hat man nach einer Lösung gesucht, um die Administrationszeit der Service-Techniker oder Aussendienstmitarbeiter zu verringern und die sogenannte Active Selling Time zu erhöhen.
Die Situationsanalyse hat noch weiteres Optimierungspotential ans Licht gebracht. Erstens sei der Laptop, rein vom Komfort her, für den Aussendienstmitarbeiter zu schwer, zu mühsam gewesen, meint Manfred Weiss. Zweitens sei die Zeit, bis man wirklich das erste Dokument oder das erste E-Mail geöffnet hatte, viel zu lang gewesen. «Hinzu kamen Probleme mit VPN-Verbindungen oder Internet-Verbindungen, die nicht klappten. Wir hatten Tickets und Reklamationen ohne Ende, weil die Notebooks nicht liefen», erinnert sich der Sales und Services Director. «Wir haben uns dann überlegt, was es für Alternativen gibt, und sind dabei auf das iPad gestossen.»
 
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