Flexibel und trotzdem sicher

Flexibel und trotzdem sicher

8. Juni 2014 - Von Toni Bernal

Tablets bringen im Geschäftsalltag nicht nur Vorteile mit sich, sie bergen auch Sicherheitsrisiken. Diesen Gefahren kann mit verschiedenen Tools entgegengewirkt werden.
Artikel erschienen in IT Magazine 2014/06
Mitarbeitende nutzen ihre Tablets oft sowohl privat als auch geschäftlich und erhöhen so das Malware-Risiko. (Quelle: Citrix)
Der IT-Administrator schüttelt ärgerlich den Kopf. Gerade hat er ein Memo aus der Chefetage erhalten, wonach die Einführung von Tablets in grossem Stil geplant ist. Ausserdem soll eine Bring-your own-Device (BYOD)-Richtlinie kommen. Künftig sollen also die Kollegen jederzeit und von überall aus mit Tablets aufs Firmennetz zugreifen können? Und dann auch noch ihre privaten Tablets für die Arbeit nutzen dürfen? Und das, wo die Kollegen aus dem Produktmarketing erst gestern in grosser Runde gezeigt hatten, wie einfach sich ein Jailbreak auf vielen mobilen Geräten durchführen lässt. Beim Gedanken daran, dass dabei auch Malware ohne Hindernisse ins Firmennetzwerk gelangen kann, bekommt der Administrator es glatt mit der Angst zu tun. Wie soll er da für Sicherheit sorgen?

Mitarbeitende nutzen ihre Tablets oft sowohl privat als auch geschäftlich und erhöhen so das Malware-Risiko. (Quelle: Citrix)
Mit Hilfe eines Dashboards ist der Administrator in der Lage, alle mobilen Geräte im Unternehmen zu kontrollieren und einen Überblick über die wichtigsten Informationen zu gewinnen. (Quelle: Citrix)

Solche Fragen stellen sich aktuell zahlreiche IT-Verantwortliche. Flexible Arbeitsformen sind auf dem Vormarsch, immer mehr Mitarbeiter nutzen mobile Endgeräte. Tablets klettern dabei rasant in der Beliebtheitsskala: Die Geräte sind handlich und dank Touchscreen intuitiv bedienbar. Dabei bringen sie inzwischen fast die gleiche Leistung mit wie ältere Notebooks. Dadurch rücken iPad und Co. auch ins Blickfeld vieler Unternehmen. Mitarbeiter, die viel unterwegs sind, schätzen die handlichen Geräte. Besonders in den Vertriebsabteilungen haben Tablets viele Fans. Sie eigenen sich nämlich hervorragend dafür, im Gespräch mit bestehenden oder potentiellen Kunden Inhalte zu präsentieren oder Anwendungen vorzuführen. Nach dem Termin kann das Feedback der Ansprechpartner direkt verarbeitet werden, etwa mit einem Update in der Kundendatenbank. Häufig trennen die Mitarbeiter dann aber nicht mehr zwischen privat und beruflich: Morgens zu Hause beim Frühstück auch schon einmal die privaten E-Mails auf dem Firmen-iPad lesen, die Präsentation auf dem Weg zum Kunden noch einmal durchgehen und dann auf der Zugfahrt Fotos vom Wochenende mit Freunden teilen – die Möglichkeiten sind attraktiv, Richtlinien hin oder her. Automatisch sicher sind sie deshalb noch lange nicht.
 
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