Hagelschäden dank Tablets im Griff

Hagelschäden dank Tablets im Griff

6. April 2014 - Die Schweizerische Hagel-Versicherungs-Gesellschaft setzt jetzt auf mobile Anwendungen. Ihre Experten erfassen Schadensfälle nun medienbruchfrei via Tablet.
Artikel erschienen in IT Magazine 2014/04
Die Tabletlösung von IMS AG erlaubt es, Hagelschäden direkt vor Ort zu beziffern. (Quelle: Swiss Made Software)
Moderne Technik hin oder her, mit gewissen Dingen muss man leben: dem alljährlichen Hagelschlag zum Beispiel. Geht es aber um die Folgen solcher Ereignisse, so sieht es anders aus. Ein Tablet, bestückt mit der richtigen Software, erlaubt die schnelle und effiziente Abwicklung von Schadensansprüchen. Das dachte man sich auch bei der Schweizerischen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft, kurz Schweizer Hagel, und gab eine entsprechende Lösung beim Software-Entwickler IMS AG in Auftrag.
Meldet ein Landwirt Hagelschäden, kommt der Versicherungsexperte nun mit dem Tablet statt einem Notizblock aufs Feld. Das erlaubt nicht nur ein medienbruchfreies Arbeiten, sondern die Einbindung moderner Werkzeuge wie GPS. Auf diese Weise lässt sich zum Beispiel genau prüfen, ob der Experte auch auf dem richtigen Feld steht.

Offline-Funktionalität


Ein weiterer Vorteil liegt in der erleichterten Schadensabschätzung. Bisher war der Versicherungsexperte hier im Wesentlichen auf sich selbst gestellt. Mit Hilfe der neuen Lösung besteht jetzt Zugriff auf im System hinterlegte Referenzdatensätze. Davon profitiert nicht nur der Experte, sondern auch der Landwirt. So erhält der Geschädigte eine aussagefähige Ersteinschätzung direkt vor Ort. Um effizient arbeiten zu können, wurde auch die mangelnde Netzabdeckung in ländlichen Regionen bedacht. So steht die App in voller Funktionalität auch offline zur Verfügung. Besteht wieder Netzzugang, werden die neu erfassten Daten mit dem CRM von Schweizer Hagel synchronisiert.
Ebenfalls vereinfacht wurde die Disposition der Experten selbst. Da Schadensfälle über einen geographisch grossen Raum verteilt vorkommen, sind die Experten viel unterwegs. Mit Hilfe einer hinterlegten Google-Maps-Anbindung können sie ihre Routen genau im Voraus planen. Alle relevanten Daten werden zu Arbeitsbeginn einfach via WiFi oder mobiles Netz aus dem Versicherungssystem übertragen.
 
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