Swisscom investiert in LTE Advanced und Voice over LTE

Swisscom investiert in LTE Advanced und Voice over LTE

12. Februar 2014 - Die drei parallel eingesetzten Mobilfunktechnologien GSM, 3G und LTE sowie das rasante Wachstum des mobil generierten Datenvolumens sind laut Swisscom zwei aktuelle Herausforderungen. Zudem verspricht der Telekom-Anbieter für 2014 zwei grosse Neuerungen im LTE-Bereich: LTE Advanced und Voice over LTE.
(Quelle: Swisscom)
Swisscom hat im Rahmen einer Medienveranstaltung über die Datennutzung des Mobilfunknetzes und über Pläne des Telekom-Anbieters in diesem Bereich informiert. Demnach wird das Swisscom-Netz aktuell von rund 6,7 Millionen Geräten genutzt. Davon sind 1 Million Geräte LTE fähig, die bereits einen Viertel des ganzen Datenvolumens ausmachen. Zudem sind aber noch immer 2 Millionen der eingesetzten Geräte GMS-Handys. "Wir haben aktuell also mit GSM, 3G und LTE drei Technologien in einem Netz. Das ist eine grosse Herausforderung", betont Heinz Herren (Bild), Leiter Geschäftsbereich IT, Network & Innovation bei Swisscom. Zudem setzt Swisscom aktuell sechs Frequenzen ein, die sauber miteinander vernetzt werden müssen – laut Patrick Weibel, Leiter Mobilfunknetz Strategie und Entwicklung bei Swisscom, keine leichte Aufgabe.


(Quelle: Swisscom)
Als weitere Herausforderung bezeichnete Herren des weiteren das rasante Wachstum des Datenvolumens, welches sich aktuell jährlich verdopple. Dabei machen Streaming-Dienste 65 Prozent des gesamten Datenverkehrs aus. Insgesamt nimmt das Datenvolumen pro Monat um 81 Terabyte zu, so Weibel: "Das entspricht 27 Millionen MP3-Songs." Zudem zeige die Swisscom-Statistik, dass zu keiner Zeit mehr gar kein Datenverkehr generiert werde. "Das Netz schläft nie. Dabei beobachten wir vor allem nach 21 Uhr unter der Woche sowie bei Sportevents eine besonders grosse Auslastung des Netzes", erklärt Weibel. Interessant ist zudem auch, dass sich in Ferienzeiten wie etwa vor Weihnachten das Datenvolumen verlagert und zwar von den sonstigen Ballungszentren in die Kantone Wallis und Graubünden. "Entsprechend musste dort die Netzkapazität ausgebaut werden, auch wenn sie in diesen Regionen ansonsten nicht in diesem Ausmass benötigt wurde", so Weibel.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, welche Neuerungen Swisscom im Mobile-Bereich plant.
(Quelle: Swisscom)
(Quelle: Swisscom)
(Quelle: Swisscom)

 
Seite 1 von 2

Neuen Kommentar erfassen

Anti-Spam-Frage Was für Schuhe trug der gestiefelte Kater?
Antwort
Name
E-Mail
SPONSOREN & PARTNER