Das Fundament für Datacenter ohne Grenzen

Das Fundament für Datacenter ohne Grenzen

7. Dezember 2013 - Von Urs Bertschy

Windows Server 2012 R2 ist der zentrale Baustein in Microsofts Cloud-OS-Vision und bringt wichtige Neuerungen in den Bereichen Virtualisierung, Automation und Storage.
Artikel erschienen in IT Magazine 2013/12
Die neuen «Generation 2»-VMs sind befreit von Hardware-Altlasten wie IDE-Controller oder PCI-Bus. Sie bieten Performance-Vorteile und mehr Flexibilität. (Quelle: Microsoft)
Alle Jahre wieder, heisst neu das Motto bei Microsoft, wenn es um den Release von Softwareprodukten geht. So ist es gerade mal etwas mehr als ein Jahr her, seit Redmond Windows Server 2012 auf den Markt gebracht hat. Normalerweise wäre zum aktuellen Zeitpunkt ein Service Pack fällig gewesen, aber im Schlepptau des Windows-8.1-Clients – der dringend nachgebessert werden musste – ist parallel der Release 2 des Windows Server 2012 erschienen. Im Gegensatz zum Client ist beim Server die Palette an Neuerungen aber wesentlich umfangreicher ausgefallen.

Die neuen «Generation 2»-VMs sind befreit von Hardware-Altlasten wie IDE-Controller oder PCI-Bus. Sie bieten Performance-Vorteile und mehr Flexibilität. (Quelle: Microsoft)
Hyper-V Replica ermöglicht jetzt den Einbezug eines zweiten Replikats. (Quelle: Microsoft)
Mittels Storage Tiering werden oft benötigte Datenblöcke in einem Diskpool automatisch auf schnelle SSDs ausgelagert. (Quelle: Microsoft)
Powershell 4.0 bringt Desired State Configuration, das das Beschreiben von Serverzuständen mittels Code ermöglicht. (Quelle: Microsoft)
(Quelle: SITM)


Hyper-V: Schnellere Live-Migration

Microsoft liefert sich mit Vmware bereits seit Jahren eine Schlacht um die Vorherrschaft im Virtualisierungsmarkt. Auch im neuesten Release setzt Redmond seine Aufholjagd weiter fort und hat Hyper-V zahlreiche neue Features spendiert. Einige Verbesserungen betreffen die Live-Migration von Virtual Machines (VMs). Seit Windows Server 2008 R2 gibt es die Möglichkeit, VMs im laufenden Betrieb zwischen Hyper-V-Hosts zu verschieben. Mit der neuen Cross-Version-Live-Migration lassen sich nun auch VMs zwischen Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2 transferieren. Neben einem gemischten Betrieb hat die Cross-Version-Unterstützung den Vorteil, dass man mit Windows Server 2012 virtualisierte Systeme ohne Downtime auf neue Hyper-V-R2-Umgebungen migrieren kann.
 
Seite 1 von 8

Neuen Kommentar erfassen

Anti-Spam-Frage Wie hiess im Märchen die Schwester von Hänsel?
Antwort
Name
E-Mail
SPONSOREN & PARTNER