Die IT-Gesundheit überwachen

Die IT-Gesundheit überwachen

7. Dezember 2013 - Von Richard Huber

Die besten Sicherheitsmassnahmen nützen nichts, wenn man nicht oder zu spät erfährt, dass etwas schief läuft. Doch das Monitoring der eigenen IT ist kein Pappenstiel.
Artikel erschienen in IT Magazine 2013/12
Performance-Messung: Systemauslastung eines Linux-Servers. (Quelle: Linux)
Weiss Ihr Kunde heute vor Ihnen, dass irgendetwas nicht mehr so ist, wie es sein sollte? Erkennen Sie Netzwerkprobleme erst dann, wenn sich Benutzer beschweren? Gibt es bei Ihnen so viele Events und Alarme, dass diese prinzipiell ignoriert werden? Ist Ihre heutige Monitoring-Software zu teuer und viel zu kompliziert? Besteht Ihr Monitoring aus einer grossen Ansammlung von Skripten? Möchten Sie durch Prävention und Früherkennung Ressourcen-Engpässen vorbeugen?
Falls Sie eine oder mehrere dieser Fragen mit «Ja» beantworten können, sollten Sie weiter lesen. Können Sie zu jedem dieser Punkte sagen, dass das bei Ihnen kein Thema ist, dürfen Sie sich glücklich schätzen, denn dann gehören Sie zu einer Minderheit, die immer und jederzeit über den Gesundheitszustand ihrer Informatik Bescheid weiss, nicht zu viel Geld dafür ausgibt oder ganz einfach bis heute noch relativ unabhängig vom Informatikeinsatz ist.

Performance-Messung: Systemauslastung eines Linux-Servers. (Quelle: Linux)
Ein Dashboard zeigt den Gesundheitszustand der Informatik auf einen Blick. (Quelle: zVg)


Die verschiedenen Monitoring-Disziplinen

Doch wie kann man sicherstellen und kontrollieren, wie «gut» es seiner IT-Infrastruktur geht, auch wenn man nicht gerade davor steht? Dazu zuerst ein kleiner Exkurs, welche Arten von Monitoring es überhaupt gibt:
Das Infrastruktur-Monitoring umfasst die Überwachung der Rechenzentrumsinfrastruktur. Dazu gehören die Stromversorgungen (z.B. USV-Anlagen), das Klima (z.B. die Klimaanlagen, Temperaturfühler) sowie die Sicherheit (z.B. Brandmeldezentralen, Gebäudeleittechniksysteme, Videoüberwachungen und Einbruchmeldeanlagen).
Das Netzwerk-Monitoring umfasst die Überwachung des Netzwerkes. Hierbei werden sowohl die einzelnen Komponenten (z.B. Switches, Routers, Gateways, Modems, Firewalls) als auch die Verbindungen untereinander jeweils auf Verfügbarkeit und Auslastung überwacht.
Das Server-Monitoring überwacht systemkritische Ressourcen (CPU, Memory, Diskplatz), Applikationen (Prozesse, Log Auswertungen) sowie bei physischen Servern auch das Blech (Netzwerkkarten, Stromversorgung, Ventilator).
 
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