Website Performance: ein kaufentscheidendes Merkmal

Website Performance: ein kaufentscheidendes Merkmal

9. November 2013 - Von Dominic Brander

Die Performance von Websites und Onlineshops ist ein zentrales Kriterium beim Kaufentscheid und schlägt sich direkt in den Verkaufszahlen nieder: Bereits eine viertel Sekunde Verzögerung beim Laden eines Web-Shops bringt sieben Prozent weniger Verkäufe, wie Marktforscher Aberdeen Group ermittelte.
Artikel erschienen in IT Magazine 2013/11
Deutliche Reduktion der benötigten CPUs (Quelle: Swiss ICT Magazin)
Sie wollen ein Promotions-Angebot kaufen, aber der Online-Shop führt Sie einfach nicht bis zum Warenkorb. Sie möchten eine Reise buchen, aber das Angebot wird nicht dargestellt. Dies passiert Online-Shoppern häufig und ist ein grosses Ärgernis – denn weder der Kunde noch der Anbieter sind zufrieden. Das führt wiederum zu sinkenden Umsätzen und damit einhergehender schwindender Reputation und Kundentreue.
Kann der Kauf nicht getätigt werden, ist die Alternative nur gerade ein Augenzwinkern entfernt. Hinzu kommt, dass seit 2010 Google die Performance einer Site bei den Search Rankings mit berücksichtigt. Damit wurde der Geschwindigkeit der Website ein weiteres wichtiges Kriterium bei der Suchmaschinen-Optimierung hinzugefügt. Das schnelle Ausliefern von Daten wird zunehmend zu einem wesentlichen Qualitätsfaktor einer Weblösung.

Dominic Brander (Quelle: Swiss ICT Magazin)
Deutliche Reduktion der benötigten CPUs (Quelle: Swiss ICT Magazin)


Web-Beschleuniger lösen das Problem

Sogenannte Web-Applikations-Beschleuniger wie Varnish, eine Caching-Reverse-Proxy-Server Software, können vor beliebige Web-Sites oder Applikationsserver geschaltet werden. Der Cache legt die Datenpakete im virtuellen Speicher ab. Inhalte werden direkt aus dem schnellen Arbeitsspeicher des Servers ausgeliefert und Datenbankzugriffe sind nur noch nötig, wenn der Cache (bei neuem Inhalt) neu aufgebaut werden muss.
Konfiguriert wird der Beschleuniger anhand der Varnish Configuration Language (VCL), die flexibel auf verschiedene Situationen eingehen kann. So können ganze Business-Logiken und damit verbundene rechenintensive Abfragen komplett in VCL ausgelagert werden. Ein Beispiel dafür ist die Device Detection, also die Geräte-abhängige Ausgabe von Inhalten. Was oft auf klassische Art im Content Management System mühselig und nur auf Kosten der Performance abgefangen wird, kann über fertige Module in Varnish ohne spürbaren Performance-Verlust implementiert werden.
 
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