Microsofts zweiter Tablet-Versuch

Microsofts zweiter Tablet-Versuch

(Quelle: Microsoft)
(Quelle: Microsoft)
9. November 2013 - Das neue Microsoft-Tablet Surface 2 ist zusammen mit dem Surface Pro 2 in der Schweiz angekommen. «Swiss IT Magazine» klärt auf, was die zweite Generation bringt.
Artikel erschienen in IT Magazine 2013/11
Vor zwölf Monaten hat Microsoft mit dem Surface RT in den USA sein er-stes, eigenes Tablet auf den Markt gebracht. Ein paar Wochen später folgte das Pro-Modell. Trotz zum Teil sehr guten Kritiken waren die Geräte insgesamt wenig erfolgreich und haben die Erwartungen von Microsoft nicht erfüllt. Das Resultat war ein Abschreiber in Millionenhöhe.
Seit dem 22. Oktober 2013 steht mit dem Surface 2 und dem Surface Pro 2 nun die zweite, generalüberholte Generation in den Verkaufsregalen – erfreulicherweise auch in der Schweiz. Ob Microsoft an den richtigen Stellen geschraubt hat? «Swiss IT Magazine» hat das Surface 2, das günstigere, ausdauerndere und mobilere der beiden neuen Microsoft-Tablets, mit ARM-Prozessor und Windows RT 8.1, bereits genau unter die Lupe nehmen können.
Auf den ersten Blick sieht das Surface 2 fast genau so aus wie das Surface RT. Die Änderungen stecken im Detail, sind aber durchaus von bedeutender Natur. So gibt es beispielsweise ein deutlich besseres Display und mehr Performance bei einer gleichbleibenden und nach wie vor hervorragenden Akkulaufzeit. (Quelle: Microsoft)
(Quelle: Microsoft)


Ausstattung und Verarbeitung

Was die Hardware und Ausstattung betrifft, war bereits die erste Generation der Surface-Tablets überraschend gut. Kein Wunder also hat Microsoft daran nur wenig geändert. Am Design wurde beispielsweise überhaupt nicht geschraubt. Das heisst, es gibt dasselbe schlichte und stabile Magnesium-Gehäuse wie beim Surface RT. Nur ist es jetzt hellgrau und nicht mehr schwarz eingefärbt. Ob einem das nun besser oder weniger gut gefällt, ist Geschmacksache. Auf jeden Fall ist es nun deutlicher vom Pro-Modell zu unterscheiden – wobei die Verpackung der beiden Geräte ironischerweise nach wie vor fast identisch ist.
Natürlich fehlt auch der Kick Stand nicht, eines der grössten Alleinstellungsmerkmale der Surface-Familie überhaupt. Mehr noch: Der ausklappbare Ständer wurde sinnvoll erweitert und kennt neu zwei Positionen beziehungsweise Neigungswinkel des Displays (24 oder 40 Grad). Damit lässt sich das Tablet noch etwas mehr neigen, womit man mit angeschlossener Tastatur sowohl auf dem Pult wie auch auf dem Schoss flexibler und tatsächlich auch besser arbeiten kann. Und auch die Befürchtung, dass die Sache dadurch etwas unstabiler wird, hat sich zum Glück nicht bewahrheitet. Der Mechanismus funktioniert hervorragend und es sieht auch so aus, als würde er nicht so rasch schlapp machen.
 
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