Hell, scharf und dreidimensional

Hell, scharf und dreidimensional

6. Oktober 2013 - Business-Projektoren der neuesten Generation bieten Full HD, über 4000 ANSI-Lumen und sogar 3D. Doch was taugen sie? «Swiss IT Magazine» hat ein Exemplar getestet.
Artikel erschienen in IT Magazine 2013/10
(Quelle: Infocus)
Im Sitzungszimmer sind Beamer mit Full-HD-Auflösung und 3D im Gegensatz zum Wohnzimmer bis jetzt noch sehr selten anzutreffen. Bis jetzt, denn immer mehr Hersteller springen auf den Zug auf und bieten heute auch Business-Geräte mit eben diesen Eigenschaften an. Einer von ihnen ist Infocus. Das US-Unternehmen hat sein Angebot an Büroprojektoren kürzlich um die Serie IN3120 und das Spitzenmodell IN3128HDSC erweitert. Dieses ermöglicht nicht nur Full-HD-Projektionen und ist 3D-ready, sondern bietet auch 4000 ANSI-Lumen, zahlreiche Anschlüsse und ist trotzdem ziemlich kompakt. Grund genug für «Swiss IT Magazine», sich den knapp 1400 Franken teuren Beamer einmal näher anzuschauen.
(Quelle: Infocus)
(Quelle: Swiss IT Magazine)


Viele Anschlussmöglichkeiten

Als das Testgerät, das uns freundlicherweise vom Schweizer Infocus-Distributor Pixelsystems zur Verfügung gestellt wurde, auf der Redaktion eintraf, staunte man nicht schlecht. Aufgrund seiner hohen Leistungsfähigkeit wurde ein ziemlich grosses, schweres Paket erwartet, gekommen ist ein relativ kleines und leichtes. Der IN3128HDSC wiegt nämlich nur 3,7 Kilogramm und ist dank seines handlichen Formats durchaus portabel, also nicht nur für eine Festinstallation geeignet. Weniger erfreulich war derweil die Kunststofffolie, in die Infocus den Beamer gehüllt hat. Sie liess sich nämlich nur sehr mühsam und an einigen Stellen gar nicht entfernen – dafür hat sie das schicke Gehäuse des Geräts optimal geschützt. Das sollte man unbedingt auch beachten, wenn man den Projektor öfter zügeln oder gar mit auf Reisen nehmen will.
Was einem beim Auspacken und Aufstellen des IN3128HDSC auch sofort auffällt, sind seine vielen Anschlussmöglichkeiten. Auf der Rückseite lassen sich sowohl zwei HDMI-, VGA- und USB- und viele andere Kabel, beispielsweise fürs Netzwerk, einstecken (mehr dazu in der Tabelle auf Seite 46). Umso überraschender ist, dass der Hersteller neben dem Netzkabel nur ein weiteres Kabel mitliefert – und das ist erst noch ein VGA-Kabel. Bei einem Gerät, das als Full-HD-Beamer angepriesen wird, hätte es in unseren Augen im Minimum ein
HDMI-Kabel sein müssen. Und auch WLAN gibt es leider nur optional, als USB-Adapter.
 
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