Reif für die Microsoft-Wolke

Reif für die Microsoft-Wolke

7. September 2013 - Von Urs Bertschy

In den vergangenen Monaten wurde Windows Azure um zahlreiche Dienste und Funktionen erweitert. «Swiss IT Magazine» stellt die wichtigsten Neuerungen vor.
Artikel erschienen in IT Magazine 2013/09
Seit dem Test im vergangenen Jahr (siehe «Swiss IT Magazine» Nr. 09/12) hat Microsofts Cloud-Plattform Windows Azure unzählige Neuerungen erfahren. Neben Verbesserungen an bereits bestehenden Diensten wurden beispielsweise mit Azure Backup oder Biztalk Services neue Dienste vorgestellt, das Abrechnungsverfahren optimiert und zahlreiche Verbesserungen an der Administration vorgenommen. Ausserdem sind einige Services wie etwa die Azure Websites, die Mobile Services, Windows Azure Active Directory (WAAD) oder die Azure Virtual Machines aus der Preview-Phase entlassen worden und können nun für den produktiven Einsatz genutzt werden. Höchste Zeit also, um einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen und Updates der letzten Monate zu schaffen.
Die neue Autoscale-Funktion kann entsprechend der Auslastung automatisch Ressourcen zufügen und wieder entfernen. (Quelle: Windows)
Für Single-Sign-On lassen sich auch externe Cloud-Dienste in das Windows Azure Active Directory integrieren. (Quelle: Windows)
(Quelle: Microsoft)


Abrechnung im Minutentakt


Bislang erfolgte die Abrechnung für die Nutzung von Azure-Diensten im Stundentakt. Wer beispielsweise eine Virtual Machine nur für ein paar Minuten in Betrieb hatte, musste trotzdem für eine ganze Stunde Nutzungsgebühr bezahlen. Seit Ende Juni rechnet Microsoft bei den Virtual Machines, Cloud Services, Websites und Mobile Services nun auf Minutenbasis ab. Eine weitere gewichtige Änderung: Für komplett heruntergefahrene Virtual Machines fallen ebenfalls keine Kosten mehr an. Bislang musste man auch für VMs, die nicht in Betrieb waren, Rechenzeit bezahlen. Microsoft will mit diesen beiden Änderungen insbesondere auch Nutzern entgegenkommen, die Azure als Test- und Entwicklungsumgebung verwenden. In solchen Szenarien kommen oft verschiedene VM-Konfigurationen oder virtuelle Server-Farmen zum Einsatz, die für Testzwecke typischerweise nur für kurze Zeit hochgefahren werden.
 
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