Alles fliesst: Web-Design im Wandel

Alles fliesst: Web-Design im Wandel

6. Juli 2013 - von Jan Entzminger

Die mobile Internetnutzung nimmt rasant zu. Dank Responsive Webdesign können Unternehmen mit flexiblen Lösungen auf diesen Trend antworten.
Artikel erschienen in IT Magazine 2013/07
Dank Responsive Webdesign werden die Inhalte von Websites fliessend an die unterschiedlichen Display-Grössen angepasst. (Quelle: Skinny Ties)
Nicht nur Marketing-Strategen wissen, dass umständliche Produkt- und Informationsangebote Barrieren bauen. Vertriebsstarke Unternehmen setzen deshalb auf mobile Website-Lösungen, um ihre Absprungrate im Netz gering zu halten und Käufer langfristig zu binden. Sobald mindestens acht Prozent ihrer User mobil auf das Online-Angebot zugreifen, sind Websites laut Experten für tragbare Geräte flott zu machen. Da sich PC- oder TV-Bildschirme enorm in Grösse und Auflösung von den Displays tragbarer Geräte unterscheiden, können Unternehmen, die Desktop-Varianten ihres Web-Auftritts eins zu eins mobil anbieten, Kunden in Windeseile verprellen. Denn die kleinen Schriften bremsen Kauf- und Lesewillige aus. Überdies stellen hohe Ladezeiten von Bildern oder Podcasts deren Geduld auf eine harte Probe. Als besonders frustrierend erweisen sich dabei – die bei Autoherstellern so beliebten – Mouse-Over-Funktionen, die beim Touchscreen ins Leere laufen. Hier setzt Responsive Webdesign an.

Fliessende Gestaltung in Wort und Bild

Mit einem reaktionsfähigen Design verbuchen Websites und Online-Shops längere Verweildauern und verbessern ihre Conversion. Denn Bilder werden optimal visualisiert, Texte lesefreundlich portioniert, und je nach Gerätetyp wird zwischen Quer- und Hochformat jongliert. Für diesen kundennahen Weg sprechen überdies die changierenden, endgeräte­gerechten Eingabevarianten von der Tastatur über den Touchscreen bis hin zum Sprachbefehl. Basierend auf HTML 5 und einem CSS3-Konzept, sogenannten Media Queries, entstehen die responsiven Website-Layouts. Deren Grundlage bilden fliessende Gestaltungsraster (Fluid Grids). Das heisst, dass sich Textpassagen nahezu organisch in schmalere Spalten schieben und länger laufen, wenn sich die Displays verkleinern. Ausserdem wandern Bilder, Buttons oder Icons, die auf dem Desktop horizontal erscheinen, im mobilen Modus spielerisch in die Vertikale oder finden sich im Footer wieder. Auch der Inhalt wächst oder schrumpft je nach Grösse und Auflösung der Displays natürlich mit. Interessenten behalten dadurch den Überblick und erleben das Surfen und Shoppen im Netz als angenehm und unkompliziert. Anschauliche Beispiele hierfür sind Sony.com oder Skinnyties.com.
 
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