Mehr Reichweite und Bekanntheit

Mehr Reichweite und Bekanntheit

6. April 2013 - Von Thomas Bachofner

Die Welt mobiler Apps ist riesig und wächst täglich weiter. Um sich von der Masse abzuheben, sind eine vorgelagerte Vermarktung und die Zusammenarbeit mit Partnern zentral.
Artikel erschienen in IT Magazine 2013/04
Nicht alle Apps verkaufen sich von selbst, häufig geht man in der Masse unter. Deshalb sind neue Vermarktungsmöglichkeiten gefragt. (Quelle: Swisscom)
Das erklärte Ziel vieler Anbieter mobiler Apps ist es, näher zu den Nutzern zu kommen. Das ist aber schneller gesagt als getan. Im Januar 2013 waren in den führenden App-Stores von Apple und Google 800’000 beziehungsweise 700’000 Apps zum Download verfügbar. Diese Erhebung des Statistikportals Statista.com zeigt, wie enorm das Angebot an mobilen Apps inzwischen ist. Und der Markt wächst, die Download-Zahlen steigen.
Aus dieser Masse herauszustechen und das Angebot zu den Kunden zu bringen, ist für jeden Entwickler beziehungsweise Anbieter eine Herausforderung. Denn näher zu den Kunden kommt erst, wer es schafft, dass der Kunde seine App wahrnimmt und herunterlädt. In dieses Wahrnehmungsfeld zu gelangen, ist schwer – und kann nicht erst auf den Vertriebskanälen geschehen. Denn die Vertriebs- und damit verbunden die Vermarktungsmöglichkeiten für Mobile Apps sind durch die Macht der App Stores der grossen Anbieter extrem eingeschränkt. Umso wichtiger ist für die Anbieter und Entwickler deshalb, sich vorher ins Blickfeld der Konsumenten zu schieben und ihnen den Nutzen der eigenen App aufzuzeigen. Wenn der Kunde in den App Store kommt, sollte er bereits wissen, welche App zu seinen Bedürfnissen passt und diese gezielt herunterladen.

Inhaltliche Berührungspunkte suchen


Gerade für kleine Anbieter aus dem KMU-Umfeld ist es nicht immer ganz einfach, die nötige Reichweite und Bekanntheit zu erreichen. Die Konkurrenz, unter der es sich zu behaupten gilt, ist häufig ebenso gross wie das Budget klein. Es gilt deshalb Wege zu finden, mit denen die beschränkten Ressourcen möglichst zielgerichtet eingesetzt werden können. Eine Variante ist, sich unter den Anbietern zusammenzuschliessen. Oft ergänzen sich die Inhalte der Apps untereinander, so dass eine Zusammenarbeit nicht durch Konkurrenzgedanken gestört wird.
Wer sich nicht nur inhaltlich ergänzt, sondern auch noch auf die gleiche Zielgruppe abzielt, der sollte eine Zusammenarbeit anstreben. Diese kann vor allem auf zwei Ebenen stattfinden: inhaltlich oder in der Vermarktung. Auf inhaltlicher Ebene können zum Beispiel Verlinkungen mit anderen Apps ins Auge gefasst werden. Ein Beispiel dafür: Eine Telefonbuch-App verbindet sich direkt mit einer Karten-App, die das Gesuchte lokalisiert und dem Suchenden die Route dahin anzeigt. Warum also nicht bei der eigenen App überlegen, wo mit anderen Apps inhaltliche Berührungspunkte bestehen und sich dann gegenseitig verlinken und damit User zuschanzen?
 
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