«Man hat nur eine Chance»

«Man hat nur eine Chance»

6. April 2013 - Andrew Vilcsak ist Mobile Platform Lead beim Internet-Hotshot Airbnb. Im Interview verrät er, warum man bei der App-Entwicklung unglaublich präzise vorgehen muss.
Artikel erschienen in IT Magazine 2013/04
Swiss IT Magazine: Was macht eine mobile App in Ihren Augen zu einer guten mobilen App?
Andrew Vilcsak:
Gute Frage. Wir verbringen Stunden damit, zu überlegen, wie wir die bestmögliche mobile Applikation bauen können. Und wir tun das unabhängig für jede Plattform – sprich für iOS und für Android. Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Für eine einzelne Bildschirmdarstellung auf einem iPhone kreieren wir ungefähr 15 verschiedene Screen-Designs, implementieren rund die Hälfte davon in die eigentliche App und machen für drei oder vier der Designs Tests mit Usern. Erst dann entscheiden wir uns für den jeweiligen Screen. Unsere App besteht aus rund 60 Screens, Sie können sich ausrechnen, was das bedeutet. Um auf Ihre Frage zurückzukommen: Um eine gute mobile App zu bauen, braucht es einen sehr aufwendigen, gründlichen Design-Prozess.
Die Airbnb-App besteht aus 60 solcher Screens, wobei Android- und iOS-Version separat entwickelt werden und in gewissen Teilen auch recht unterschiedlich ausschauen. Die iOS-Ausführung der Airbnb-App wurde von Apple 2012 zur besten App des Jahres gekürt. (Quelle: Airbnb)
Die Airbnb-App besteht aus 60 solcher Screens, wobei Android- und iOS-Version separat entwickelt werden und in gewissen Teilen auch recht unterschiedlich ausschauen. Die iOS-Ausführung der Airbnb-App wurde von Apple 2012 zur besten App des Jahres gekürt. (Quelle: Airbnb)
Die Airbnb-App besteht aus 60 solcher Screens, wobei Android- und iOS-Version separat entwickelt werden und in gewissen Teilen auch recht unterschiedlich ausschauen. Die iOS-Ausführung der Airbnb-App wurde von Apple 2012 zur besten App des Jahres gekürt. (Quelle: Airbnb)
Die Airbnb-App besteht aus 60 solcher Screens, wobei Android- und iOS-Version separat entwickelt werden und in gewissen Teilen auch recht unterschiedlich ausschauen. Die iOS-Ausführung der Airbnb-App wurde von Apple 2012 zur besten App des Jahres gekürt. (Quelle: Airbnb)

Sie sagen, dass Sie für iOS und für Android völlig unabhängig entwickeln. War Cross-Plattform-Entwicklung nie ein Thema für Sie?
Wir haben diese Option geprüft. Cross-Plattform-Werkzeuge sind optimal, um eine App zu 80 Prozent oder 90 Prozent perfekt zu entwickeln. Wir wollten aber auch diese letzten 10 Prozent ausschöpfen, um die bestmögliche App zu bauen. Und dazu muss man für jede Plattform separat entwickeln. Doch man kann mit Cross-Plattform-Werkzeugen bereits sehr gute Apps bauen.

Für jemanden mit limitierten Ressourcen ist die Cross-Plattform-Entwicklung also eine prüfenswerte Option?
Absolut. Wenn die Ressourcen limitiert sind oder man lediglich ein Proof of Concept entwickeln will, sind solche Plattformen grossartig.
 
Seite 1 von 5

Neuen Kommentar erfassen

Anti-Spam-Frage Wie hiess im Märchen die Schwester von Hänsel?
Antwort
Name
E-Mail
SPONSOREN & PARTNER