Nächster Schritt: Die Cloudisierung

Nächster Schritt: Die Cloudisierung

1. März 2013 - Von René Jenni

Nach der Standardisierung, der Virtualisierung und der Automatisierung kommt als nächster Transformations-schritt in der KMU-IT die Auslagerung in die Cloud.
Artikel erschienen in IT Magazine 2013/03
Der Betrieb einer IT-Infrastruktur gehört nicht zu den Kernkompetenzen eines KMU. Das Beziehen der Infrastruktur als Service kann ein Lösungsansatz sein. (Quelle: Leuchter IT Solutions)
Die Transformation der IT-Infrastruktur macht auch vor den Türen der KMU nicht Halt. Die Entwicklungsschritte von der Standardisierung zur Virtualisierung hat heute schon ein grosser Teil der Unternehmen durchlaufen. Es ist mittlerweile bewiesen, dass durch eine möglichst homogene und standardisierte Umgebung Kosten gespart werden können.
Die Virtualisierung bringt zusätzlich zu den Kosteneinsparungen weitere Vorteile. Neue Business-Prozesse können einfacher bereitgestellt und Verfügbarkeitsszenarien einfach umgesetzt werden – dies nur zwei Beispiele von vielen. Das Thema Virtualisierung ist aber bei weitem nicht abgeschlossen, obwohl bereits heute gemäss Zahlen der Marktforscher von IDC deutlich über 70 Prozent der Applikationen auf virtualisierten Servern laufen. Potential gibt es beispielsweise im Bereich Desktop-Virtualisierung, die man heute zwar vermehrt auch im KMU antrifft, die den ganz grossen Durchbruch bislang aber noch nicht geschafft hat. Die Gründe dafür sind primär in den doch relativ hohen Investitionskosten zu suchen. Und auch die Applikations-Virtualisierung hat einen Reifegrad erreicht, welcher die Technologie auch für mittelgrosse Firmen interessant macht. Ein Hindernis für die schnelle und flächendeckende Verbreitung der Technologie stellen hier allerdings die Lizenzbestimmungen einzelner Software-Anbieter dar.
Als nächster Entwicklungsschritt in der IT-Infrastruktur folgt nun die Automatisierung. Diese ist, zumindest im klassischen Schweizer KMU, bis heute noch gar nicht oder allenfalls nur vereinzelt angekommen. Wie so oft hat dies mehrere Gründe. Zum einen ist die Einstiegsschwelle heute immer noch relativ hoch. Somit ist ein Return on Investment erst nach einer längeren Zeit festzustellen. Zum anderen ist die manuelle Ausführung von Arbeiten überschaubar – beispielsweise die Aufgabe, bei zwanzig PC-Arbeitsplätzen eine neue Anwendung oder ein Update zu installieren. Wo allerdings eine einfache Automatisierung möglich ist, wird sie auch eingesetzt. Ein gutes Beispiel dafür ist der Einsatz von WSUS (Windows Server Update Services) oder RDS (Remote Desktop Services) für die zentrale und vereinfachte Verteilung von Software-Patches. Ein Return on Investment wird hier unmittelbar erreicht.
 
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