CIO-Interview: «Beim WWF sind die Ansprüche breit gestreut»

CIO-Interview: «Beim WWF sind die Ansprüche breit gestreut»

9. Dezember 2012 - Dem CIO vom WWF Schweiz, Günther Fehlmann, ist Nachhaltigkeit auch in der IT ein grosses Anliegen. Er setzt daher auf Geräte mit möglichst geringem Stromverbrauch.
Artikel erschienen in IT Magazine 2012/12
Günther Fehlmann übernahm im Januar 2011 die Position des CIO bei der Umweltorganisation WWF Schweiz. (Quelle: WWF)
Swiss IT Magazine: Dieses Jahr wurde der Hauptsitz des WWF Schweiz umgebaut. Welche Rolle hat die IT-Abteilung dabei gespielt?
Günther Fehlmann:
Die IT-Abteilung war für die Planung und Evaluation von Beamern, Netzwerkanschlüssen und TVs verantwortlich und musste sicherstellen, dass alles an den richtigen Orten platziert und bereitgestellt wurde.

Hatte der Umbau grosse Auswirkungen auf die IT-Infrastruktur?
Nein, die Infrastruktur ist gleich geblieben. Wir haben allerdings im Hinblick auf den Umbau ein Client Rollout geplant, das ohnehin fällig geworden wäre. Dabei hat jede Person beim Bezug des definitiven Arbeitsplatzes ein neues Notebook erhalten. Zuvor hatte ein Teil des Personals mit Notebooks, andere mit Terminals und nochmals ein Teil mit fixen Stationen gearbeitet. Dadurch entstand ein ständiges Hin und Her. Deswegen haben wir die Situation analysiert und festgestellt, dass Notebooks nur geringfügig teurer kommen, die Leute dafür aber flexibler sind und die Geräte zudem fünfmal weniger Strom verbrauchen. Gleichzeitig zum Client Rollout haben wir zusätzlich auf Windows 7 migriert und auf Office 2010 umgestellt.
Welche Projekte und Herausforderungen beschäftigen Sie aktuell?
Wir führen gerade ein Business-Continuity-Projekt durch. Das heisst, wir bauen im Rack eines separaten Datacenters, welches wir bei unserem Provider gemietet haben, Server auf und speichern beziehungsweise replizieren so unsere Daten, damit wir sie nutzen können, sollte die Technik am Hauptsitz einmal ausfallen. Ein weiteres grosses Projekt, das uns zur Zeit beschäftigt, betrifft unsere CRM Software, die mit einem Berater im Bezug auf die unterschiedlichen Bedürfnisse evaluiert wird. Die Software wurde ursprünglich speziell auf Wunsch verschiedener NGOs entwickelt. Nächstes Jahr entscheiden wir, ob wir Abläufe anpassen und intern strukturell etwas ändern müssen.

Bis wann wollen Sie diese Projekte zum Abschluss bringen?
Der Abschluss des Business-Continuity-Projekts war ursprünglich für Ende dieses Jahres geplant, wurde jetzt aber auf das erste Quartal 2013 verschoben. Das CRM-Projekt wird uns hingegen noch über das gesamte nächste Jahr beschäftigen, da es dort diverse Umstellungen in den Abläufen geben wird.
 
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