Soziale Jobsuche auf Facebook

Soziale Jobsuche auf Facebook

4. November 2012 - Die Suche nach dem Traumjob oder einem Topmitarbeiter ist für viele alles andere als einfach. Das junge Schweizer Unternehmen Silp will dies mit einer Facebook-App ändern.
Artikel erschienen in IT Magazine 2012/11
«Dein Traumjob wird dich finden» verspricht Silp auf seiner Website. Noch sind Jobs allerdings Mangelware. (Quelle: Silp)
Mitte August haben vier junge Schweizer Silp lanciert. Bereits drei Wochen später zählte die Facebook-App über eine Million Nutzer und hatte nicht nur national für viel Rauschen im Blätterwald gesorgt, sondern auch die Aufmerksamkeit des renommierten «Wall Street Journal» oder von «CNN» auf sich gezogen. Doch wer steckt und vor allem was verbirgt sich hinter dem Schweizer Start-up mit dem ungewöhnlichen Namen?
Ins Leben gerufen haben Silp Wuala-Gründer Dominik Grolimund und die drei ehemaligen Namics-Mitarbeiter Jonas Kamber, Daniel Schlegel und Christian Felder. Die Idee dazu kam den Vieren, die sich am Startup Camp in Basel kennen gelernt haben, im Rahmen eines längeren Brainstormings. Dazu sind sie im vergangenen November als Team drei Monate nach San Francisco gereist – ins Silicon Valley, die Brutstätte vieler bekannter IT-Unternehmen wie Google oder Facebook.


Von der Idee bis zum Launch in nur sechs Monaten

«Wir wissen aus erster Hand, wie schwierig es ist, gute Entwickler, Designer oder andere Talente zu finden», erklärt Dominik Grolimund, der das junge Unternehmen aktuell zu 100 Prozent selbst finanziert und als CEO amtet. Hier setzt deshalb ihre Idee an. «In unseren bisherigen Erfahrungen in der Technologiebranche haben Empfehlungen jeweils am besten funktioniert. Gute Jobs werden durch Freunde vermittelt und das ist genau das, was wir mit Silp auf das nächste Level bringen möchten», meint der 32-Jährige. Silp soll Jobs und Freunde zusammenbringen und Werkzeuge zur Verfügung stellen, um diese sozialen Mechanismen zu automatisieren und zu verstärken.
Nachdem die drei studierten Informatiker und der Designer aus den USA zurückgekehrt waren, haben sie sofort ein kleines Büro im Technopark in Zürich gemietet und begonnen, ihre Idee in die Tat umzusetzen. «Die Arbeit hat sich im Wesentlichen in zwei Teile aufgeteilt: Auf der einen Seite haben wir im Backend Suche und Matching gebaut sowie an Skalierungsthemen gearbeitet, auf der anderen Seite haben wir ein Produkt entwickelt und dieses in zahlreichen Iterationen und Experimenten validiert», erklärt Grolimund. Als Technologien verwenden die vier Jungunternehmer Ruby on Rails, MongoDB, Elastic und einige andere mehr.
 
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