BYOD-Erfolg dank guter Vorbereitung

BYOD-Erfolg dank guter Vorbereitung

8. Juli 2012 - Von Daniel Stössel

Der Einsatz von privaten Geräten im Unternehmensumfeld ist für Firmen eine Herausforderung. Für eine erfolgreiche Umsetzung braucht es eine gute Vorbereitung.
Artikel erschienen in IT Magazine 2012/07
Die Unternehmen müssen festlegen, welche Applikationen auf dem privaten Gerät für geschäftliche Zwecke genutzt werden sollen. (Quelle: IBM)
Bring Your Own Device (BYOD) ist mittlerweile nicht nur Diskussionsthema unter Mitarbeitern eines Unternehmens, sondern ein wichtiger Punkt auf der Agenda eines jeden CIO. Immer mehr Firmen überlegen sich, wie sie ihren Mitarbeitern die geschäftliche Nutzung ihrer privaten Lieblingsgeräte ermöglichen und eine BYOD-Strategie praktisch umsetzen können.
Doch welches sind die treibenden Faktoren hinter dieser Entwicklung? Zum einen werden heute Smartphones zum privaten Gebrauch dank einfacher Handhabung und gutem Preis/Leistungsverhältnis in bisher nicht gesehenem Ausmass gekauft. Mitarbeiter wünschen sich, auch für die Arbeit ihre bevorzugten Geräte nutzen zu können. Zudem wachsen die Anforderungen an die Mobilität der Mitarbeiter. Die meisten Unternehmen andererseits können es sich nicht leisten, ihren Mitarbeitern neben einem PC noch ein Zweit- oder sogar Drittgerät zur Verfügung zu stellen. Zudem stellt sich die Frage, ob es sich für sie lohnt, weitere Gerätetypen in vollem Umfang zu unterstützen. Doch gerade die steigende Zahl von Mitarbeitern der Digital-Natives-Generation, die eine hohe Flexibilität sowie Self-Services-Orientierung in Bezug auf neue Tools mitbringen, macht es für die IT-Betriebsorganisation einfacher, BYOD einzuführen. Dank intuitiver Bedienung der heutigen Benutzeroberflächen von Geräten und Applikationen sind aber auch Digital Immigrants bereit, diese im Berufsalltag einzusetzen.


Gute Vorbereitung entscheidend

Was sind die Vorteile der Einführung von BYOD? Gemäss einer Studie von Forrester Research vom Februar 2012 werden bis im Jahr 2016 etwa 350 Millionen Menschen das Smartphone bei ihrer täglichen Arbeit nutzen. Man kann davon ausgehen, dass die Mitarbeiter damit produktiver und effizienter, die Leistungen für die Kunden daher verbessert werden. Nicht zu unterschätzen sind auch Auswirkungen auf die Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeiter selbst. Unternehmen erwarten zudem eine Reduzierung der IT-Kosten für Enduser-Services.
Gleichzeitig erwachsen aus dem BYOD-Konzept jedoch neue Herausforderungen für die IT. Hier ist nebst der Sicherheit vor allem die genaue Prüfung und Freigabe von verschiedensten Plattformen, Geräten und Applikationen zu untersuchen. Die Schlüsselfragen für IT-Verantwortliche vor der Einführung von BYOD – ausgenommen Sicherheit – sind daher die folgenden:
 
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