ETH Zürich: High-Performance Computing mit Standardkomponenten

ETH Zürich: High-Performance Computing mit Standardkomponenten

26. Juni 2012 - Anlässlich eines Medienroundtables hat HP zusammen mit der ETH Zürich anhand des Brutus-Clusters einen Einblick in High-Performance Computing (HPC) gewährt und aufgezeigt, was mit Standardkomponenten heute alles möglich ist.
(Quelle: HP )
Anhand von Brutus hat HP an einem Roundtable zusammen mit der ETH Zürich einen Einblick in High-Performance Computing geliefert. Der Brutus-Cluster (kurz für Better Reliability and Usability Thanks to Unified System) ist ein heterogener Verbund verschiedener Hardware-Generationen, der an der ETH Zürich im Einsatz ist. Dabei verwendet die ETH für Brutus unter anderem Server von HP sowie Standardtechnologie des US-Unternehmens. Allerdings ist HP nicht alleiniger Lieferant für Brutus.

Brutus kann 190x10^12 Rechnungen pro Sekunde durchführen und macht im Durchschnitt 2 Millionen wissenschaftliche Simulationen pro Monat. Dabei verbraucht das HPC-System 450 kW Energie, was einem jährlichen Verbrauch von 3'942'000 kWh entspricht und die ETH pro Jahr 630'000 Franken kostet. Brutus enthält 983 Computer Nodes mit insgesamt 18'400 Prozessorkernen. Dabei stammen 198 der Nodes von HP. Diese beinhalten 8764 Kerne. Die restlichen 785 Nodes stammen von anderen Lieferanten und fassen 9616 Kerne.

Brutus steht allen Instituten der ETH für Computersimulationen zur Verfügung. Wenn eine Abteilung auf Brutus zurückgreifen will, kann sie sich ihren Anteil am High-Performance-Computing-(HPC)-System kaufen und fungiert künftig als Shareholder.

Standardisierung für High-Performance Computing

Ein Grossteil von Brutus besteht aus Standardkomponenten, unter anderem von HP. Adrian Mebold (Bild), Sales Manager Server Division bei HP Schweiz, führte in seinem Referat denn auch aus, wie HP die Standardisierung – nebst Konsolidierung und Virtualisierung die dritte Triebfeder im Server-Markt – vorantreibt. Zudem erklärte er, dass als nächste Schritte die Automatisierung und die Cloud anvisiert werden. "Mit der Automatisierung wollen wir die Server mit mehr Intelligenz versehen. Und der Markt für Cloud Computing greift langsam, es kommen immer mehr Anfragen", so Mebold.

Die Vorteile von HPC liegen laut Mebold in der hohen Kosten- und Energieeffizienz. Gerade bezüglich Kosten und Energieverbrauch spürten die Organisationen heutzutage einen hohen Druck und HP könne die Ansprüche an die Effizienz mit Standardlösungen abdecken.

 
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