Case Study: ETH Zürich steigert Innovationspotenzial

Case Study: ETH Zürich steigert Innovationspotenzial

3. Juni 2012 - Gerüstet für die Zukunft: Die ETH Zürich setzt auf eine Bildungs- und Forschungs-umgebung der nächsten Generation. Die ETH Zürich betreibt eine offene Plattform auf MPLS-Basis, die in mehr als 170 VPN sicher unterteilt ist. Nun sollte das Netzwerk erweitert werden: 100 Gigabit, mehr Interoperabilität, IPv6, Fibre Channel over Ethernet.
Artikel erschienen in IT Magazine 2012/06
Die ETH Zürich (Quelle: Swiss ICT Magazin)
Wir sind ein interner Service Provider, der eine Multi-Tenant-Umgebung betreibt», so Derk-Jan Valenkamp, Netzwerkmanager bei der ETH Zürich. «Einige unserer Kunden benötigen eine offene Anbindung an das Internet, andere wiederum benötigen eine geschlossene Netzwerkumgebung. MPLS erfüllt diese Anforderungen. Wir mussten jedoch eine Möglichkeit finden, die Flexibilität und Verfügbarkeit unserer MPLS-Plattform zu steigern.»
Die Hochschule plante, ein erweiterbares Netzwerk einzurichten, das die Möglichkeit zur Skalierung auf 100 Gigabit Ethernet bietet, um HD-Imaging und Modelle mit Höchstleistungsrechnern zu optimieren. Darüber hinaus sollte mehr Interoperabilität gewährleistet und Konvergenz im Netzwerk geschaffen werden. Neben der Vorbereitung für den Umstieg auf IPv6 und Fibre Channel over Ethernet (FCoE) sah die Strategie des IT-Teams zudem vor, das Netzwerk als Plattform für Gebäudemanagement-Systeme zu nutzen, um den Energieverbrauch zu reduzieren und die CO2-Bilanz der Hochschule zu verbessern.

Nach sorgfältiger Prüfung aller Optionen entschied sich das ETHZ-IT-Team für eine Lösung, die auf Cisco Nexus® Switching-Plattformen, einer zentralen Komponente des Cisco® Unified Data Center, basiert. Ausschlaggebend waren hierbei die Möglichkeiten dieses Architektur-Frameworks für Rechenzentren, Umrüstungen und Umstrukturierungen schnell und bei minimalem Risiko durchzuführen.

Netzwerkverfügbarkeit gesteigert

«Wir haben bei unserer Entscheidung einen Zeitraum von zehn Jahren berücksichtigt», erläutert Valenkamp. «Der Architektur-Ansatz von Cisco konnte uns voll überzeugen. Mit dem Nexus-Chassis lässt sich unser Netzwerk auf 100 Gigabit Ethernet und mehr skalieren, dank FCoE können wir Komplexität und Kosten reduzieren und durch die Möglichkeit, Software per In-Service-Software-Upgrade im laufenden Betrieb zu aktualisieren, konnten wir die Netzwerkverfügbarkeit und damit die Zufriedenheit unserer Kunden steigern.»
Neben In-Service-Software-Upgrades profitiert die ETH Zürich von Bidirectional Forwarding Detection (BFD), einer hochgradig skalierbaren Technologie zur schnelleren Erkennung von Server-Ausfällen, die auf Cisco Nexus Switches der Serie 7000 implementiert ist. BFD sorgt für eine erhöhte Verfügbarkeit, da mithilfe dieser Technologie eine schnellere Netzwerkkonvergenz erzielt werden kann.
Die Lösung verbindet die sieben Serverräume des dezentralen Rechenzentrums, Zugriffsbereiche auf dem Campus und Rechenzentrumsbereiche innerhalb einer vollständig redundanten End-to-End-Architektur. Das Design umfasst 22 Cisco Nexus Fabric Extender der Serie 2000, zehn Cisco Nexus Switches der Serie 5000 und zwölf Cisco Nexus Switches der Serie 7000.
 
Seite 1 von 4

Neuen Kommentar erfassen

Anti-Spam-Frage Wieviele Fliegen erledigte das tapfere Schneiderlein auf einen Streich?
Antwort
Name
E-Mail
SPONSOREN & PARTNER