SSDs als attraktive Alternative

SSDs als attraktive Alternative

6. Februar 2011 - SSDs werden im Client- wie auch im Server-Bereich vermehrt eine Alternative zu HDDs. Der Umstieg kann sich lohnen, wenn wichtige Punkte beachtet werden.
Artikel erschienen in IT Magazine 2011/01
Der Marktanteil von Solid State Drives (SSDs) ist heute noch eher gering, was bisher vor allem an den bestehenden Preis- und Kapazitätsunterschieden im Vergleich zu herkömmlichen Festplatten lag. Mittlerweile ist jedoch der Markt für SSDs in Bewegung geraten. Sinkende Preise und eine erhebliche Zunahme der Kapazität werden der Technologie künftig immer mehr Bedeutung verschaffen.
Die Vorteile, die die SSD-Technologie bietet, sind weitreichend: Da SSDs keine beweglichen Teile enthalten, bieten sie eine hohe mechanische Robustheit, das heisst eine hohe Stossfestigkeit und Vibrationstoleranz. Die Geschwindigkeit ist deutlich höher als bei HDDs, was kurze Zugriffszeiten und eine hohe I/O-Performance ermöglicht. Dass in der neuen Generation von Festplatten keine Geräuschentwicklung stattfindet, macht sie für den Anwender zusätzlich komfortabel. Nicht zuletzt zeichnen sich SSDs durch eine wesentlich höhere Energieeffizienz aus, was vor dem Hintergrund steigender Energiepreise ein wichtiger Faktor ist. Die Nachteile sind vor allem der höhere Preis – SSDs sind gemessen am Preis pro Gigabyte Speicherkapazität immer noch erheblich teurer als vergleichbare Festplatten –, die geringere Kapazität und die Frage der Haltbarkeit, die nach heutigem Kenntnisstand noch nicht abschliessend beantwortet werden kann.

Hybrid-Betrieb als Option

SSDs bieten vor allem beim Einsatz in Notebooks entscheidende Vorteile.
Für SSDs bestehen verschiedene Einsatzmöglichkeiten, die von der Server-Infrastruktur bis zum Einsatz auf mobilen Geräten reichen. Vor allem aufgrund ihrer höheren Geschwindigkeit sind sie im Server-Umfeld bei Applikationen sinnvoll, die schnelle Zugriffszeiten erfordern, beispielsweise Datenbanken, CRM- oder Warenwirtschaftssysteme. Durch den erwähnten Kostenfaktor kann für Unternehmen ein teilweiser Umstieg auf SSDs und damit ein Hybrid-Betrieb eine sinnvolle Option sein. Für weniger Ressourcen-intensive Anwendungen ist eine Weiterverwendung der vorhandenen Festplatten meist die bessere Wahl.
Anders sieht die Sache im Bereich Mobile Computing aus. Hier besteht die Möglichkeit, HDDs vollständig durch SSDs zu ersetzen oder bei Neuinvestitionen Systeme mit SSDs ins Auge zu fassen.
 
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