Datenwachstum ohne Kopfschmerzen

Datenwachstum ohne Kopfschmerzen

6. Februar 2011 - Das Pharmaunternehmen Actelion hat mit einer neuen Speicherumgebung seine Effizienz gesteigert und will so für die Zukunft in einem hochkompetitiven Umfeld gerüstet sein.
Artikel erschienen in IT Magazine 2011/01
Das neue Business Center des Pharmaunternehmens Actelion in Allschwil im Kanton Basel, das dieses Jahr eröffnet wird. «Als forschendes Pharmaunternehmen müssen wir langfristig denken», so Serge Kielwasser, Senior Storage Engineer bei Actelion.
Hinter jedem Medikament, das auf den Markt gebracht wird, steckt eine lange, intensive und teure Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Laut einer Studie der Zeitschrift «Pharmaceutical Executive» gaben die zehn weltweit umsatzstärksten Pharmakonzerne 2009 insgesamt rund 60 Milliarden Dollar in diesem Bereich aus. Doch die Zahl neuer Medikamente stagniert seit Jahren. Egal ob Nischenprodukt oder umsatzstarker Blockbuster – die Chance, eine Neuentwicklung durch die komplizierten europäischen und US-amerikanischen Zulassungsprozesse zu bringen, ist äusserst gering. Um in diesem hart umkämpften Markt bestehen zu können, setzen die Unternehmen verstärkt auf Differenzierung und auf neue Wege, ihre Effizienz und Produktivität zu steigern. Dabei reichen die Bestrebungen von neuen Forschungsansätzen über innovative Technologien bis hin zur Optimierung der Geschäftsprozesse und der IT-Architektur.

Ein gutes Beispiel dafür, wie man sich in diesem Wettbewerb stark positionieren kann, liefert das Allschwiler Unternehmen Actelion. Die Firma ist spezialisiert auf die Erforschung, Entwicklung und Vermarktung von sogenannten Orphan-Arzneimitteln. Dabei handelt es sich um synthetische, kleinmolekulare Substanzen, die als Medikamente für bisher unzureichend behandelbare, seltene Krankheiten eingesetzt werden. Diese Ausrichtung liegt heute im Trend. Fast ein Drittel aller neuen Medikamente wird laut des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) auf Orphan-Produkte entfallen. Seine Nischenpositionierung hat dem Hersteller in den vergangenen Jahren ein gesundes Wachstum beschert. Seit 2000 ist Actelion börsennotiert und agiert mit über 2400 Mitarbeitern in über 25 Niederlassungen weltweit.
 
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