Kinect versus Move

Kinect versus Move

26. November 2010 -
Artikel erschienen in IT Magazine 2010/12
(Quelle: Vogel.de)

Sowohl Microsoft als auch Sony wollen auf den Erfolgszug von Nintendos Wii aufspringen und haben ähnliche Systeme lanciert. Während allerdings Sony mit Move ganz nach dem Vorbild Wii ebenfalls auf einen Controller setzt, versucht Microsoft, mit Kinect durch den Verzicht auf einen Controller zu überzeugen. Wir haben die beiden Systeme getestet.


Bezüglich Reaktionszeit und Handhabung gibt es bei beiden Systemen nichts zu bemängeln. Sie reagieren schnell und die Bedienung ist selbsterklärend, auch für Game-Neulinge. Für den grösseren Überraschungseffekt sorgt aber definitiv Microsoft Kinect, weil es ohne Controller auskommt und mit dem gesamten Körper des Gamers gesteuert wird, was für ein ganz neues Spielerlebnis sorgt. Bei Move von Sony kann der User im Optimalfall, wenn er je einen Controller in jeder Hand hat, mit beiden Händen das Spiel steuern. Wer sich bei Move in einem Spiel nach links oder rechts bewegen will, der kann sich bei Bequemlichkeit auch darauf beschränken, entweder den Controller in die gewünschte Richtung zu schwenken oder sogar nur die entsprechenden Knöpfe auf dem Steuergerät zu drücken. Kinect hingegen lässt sich nicht übertölpeln, der Schritt in die gewünschte Richtung muss zwingend gemacht werden. Bei Abenteuerspielen oder Sportspielen macht Kinect also deutlich mehr Spass. Anders sieht es etwa bei Autorennen aus. Hier ist Kinect, bei dem man mit einem imaginären Steuerrad durch entsprechende Spiele navigieren muss, etwas sehr gewöhnungsbedürftig. Trotzdem: Spass machen beide Systeme – auch für Game-Muffel. (Alina Huber)



(abr)

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