1,3 Milliarden PCs bis 2010

Vor allem in Schwellenländern wie Russland und China wird ein rasantes PC-Wachstum erwartet.
15. Dezember 2004

     

Nach Angaben des US-Marktforschungsunternehmens Forrester Research werden bis 2010 weltweit 1,3 Milliarden PCs im Einsatz stehen. Dies bedeutet eine Verdoppelung gegenüber den 575 Millionen Stück heute. Die Analysten gehen davon aus, dass in den USA, Europa und im asiatisch-pazifischen Raum nur gerade 150 Millionen neue PCs hinzukommen werden. Für die sogenannten Schwellenländer, dazu zählen unter anderem China, Russland und Indien, wird hingegen ein Anstieg auf 566 Millionen PCs bis 2010 von rund 75 Millionen PCs im Jahr 2003 prognostiziert. Das entspräche einem Wachstum von durchschnittlich 31 Prozent im Jahr. Die Marktforscher gehen für China bis 2010 von 178 Millionen neuen PC-Nutzern aus, in Indien von 80 Millionen und in Indonesien von 40 Millionen. Forrester hob den Verkauf der IBM-PC-Sparte an Lenovo hervor. IBM habe verstanden, dass das PC-Wachstum mehrheitlich in den Schwellenmärkten erfolgen wird und von örtlichen Herstellern geführt werde. Forrester rechnet auch damit, dass sich dort Linux gegen Windows durchsetzen wird. Die lokalen Anbieter könnten damit die Preise drücken. (mw)


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